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Archiv der Kategorie: Weltmissionssonntag

Bericht vom Kongress ‘Christenverfolgung’

Nordkorea: Dramatisch für Rückkehrer!

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  • Sich von Jesus erschüttern lassen – Die Predigt zum 1. Advent 29. November 2021
    Über das Warten und das Kommen des Herrn in unser Leben. Hier zum Nachhören und Downloaden oder zum Nachsehen.   Der Beitrag Sich von Jesus erschüttern lassen – Die Predigt zum 1. Advent erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.
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  • BnP: Gesetz und/oder Herz? Feuer und Schwert III 29. November 2021
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Muslime verlangen nach Jesus

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Gegen den Zeitgeist in der Kirche

China: Kirchen unter permanentem Druck

Das wichtigste Gebot

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25.10.2020. Im heutigen Evangelium fragt ein Gesetzeslehrer JESUS: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Heute, am Sonntag der Weltmission, wiesen wir auf die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern auf der ganzen Welt hin. Den heutigen Fürbitten ging folgende thematische Einführung voraus:

“In den Ländern der Sahelregion leiden die Menschen seit langem unter Armut, Hunger und islamistischen Terror. Jetzt kommt noch die Corona-Pandemie hinzu. Viele Afrikaner nehmen die gesundheitlichen Gefahren durch das Virus allerdings kaum wahr. Sie sorgen sich angesichts der gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise um ihre Existenz.

Daneben sind viele Länder in Lateinamerika und in Asien ebenfalls von dieser Krise betroffen. Besonders die Tagelöhner haben kein Einkommen. In Pakistan beispielsweise wird der christlichen Minderheit Hilfe verweigert, weil sie Christen und keine Muslime sind.”

Gott preist selig, die in Zeiten der Krise zusammenstehen und sich solidarisch für die Ärmsten einsetzen. Ihn wollen wir bitten:

  • Wir beten zu unserem himmlischen Vater für die Kirche in Westafrika, die mit den Menschen in Not aushält und Trost und Hoffnung spendet.
  • Wir beten für die Menschen, die in Zeiten der Pandemie einen Dienst für andere leisten, die der Angst mit Solidarität begegnen.
  • Wir beten für die Priester, Bischöfe und Ordensleute, die in der Weltmission tätig sind. Dass sie mutig und unbeirrt das Evangelium unseres Retters und Erlösers Jesus Christus verkünden.
  • Wir beten für unsere Schwestern und Brüder, die wegen ihres Glaubens an Jesus Christus in verschiedenen Ländern verfolgt werden. Stärke sie in der Kraft des Heiligen Geistes und führe ihre Verfolger zur Umkehr.
  • Wir beten für die Vergessenen, die Kranken und die Schwachen, die isoliert und ohne Beistand sind.
  • Wir beten für die Verstorbenen, die in dir alle Not überwunden haben.

Gott, du Quelle des Lebens, du hörst unsere Bitten. Du bist bei uns alle Tage und in jedem Augenblick. Du gibst uns die Kraft, solidarisch zu handeln und mutig Zeugnis zu geben für unseren Retter und Erlöser Jesus Christus. Dir sei Lob und Dank, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen

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Sonntag der Weltmission – Gebet für verfolgte Christen

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VS-Villingen: Die Kirche begeht heute den Weltmissionssonntag. Mission war schon in der jungen Kirche immer mit Verfolgung verbunden. Jesus sagte: Wie sie mich verfolgen, werden sie auch euch verfolgen. Die Heilig Kreuz-Pfarrei nimmt bereits früher am weltweiten Gebetstag für die verfolgte Kirche teil, der allgemein am 11. November stattfindet. In diesem Jahr stehen der zentralasiatische Staat Turkmenistan und der Iran im Blickpunkt.

Turkmenistan gilt als eines der restriktivsten Länder der Welt. Es besteht keinerlei Informations- oder Pressefreiheit. 2016 wurde ein neues Religionsgesetz verabschiedet, das das kirchliche Leben von Christen noch strenger einschränkt.

Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat sich mit den Einschränkungen der Regierung arrangiert und wird daher nur wenig gestört. Christen mit muslimischer Herkunft tragen die Hauptlast der Verfolgung in Turkmenistan. Außer vom Staat werden sie auch von ihren eigenen Familien, Freunden und ihrem sozialen Umfeld stark unter Druck gesetzt.

Christen aus protestantischen Freikirchen werden am zweitstärksten verfolgt, besonders, wenn diese nicht registriert sind. Dazu zählen Baptisten, evangelikale Christen und Pfingstgemeinden. Razzien, Bedrohungen, Verhaftungen und Geldstrafen sind an der Tagesordnung.

Auch im Iran tragen ehemalige Muslime, die den christlichen Glauben angenommen haben, die Hauptlast der Verfolgung, insbesondere durch die Regierung. Die Hardliner der iranischen Führung stehen dem Christentum sehr feindlich gegenüber. Der sogenannte Abfall vom Islam gilt als todeswürdiges Verbrechen. Die traditionellen Gemeinschaften armenischer und assyrischer Christen werden von der Regierung als das „wahre und traditionelle Christentum“ dargestellt. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Kirchen wird die Bildung von Gemeinden konvertierter Christen als ein Versuch westlicher Länder angesehen, den Islam und die islamische Regierung des Iran zu untergraben.

Die Taufe wird als Angriff auf den Islam betrachtet und ist daher verboten. Außerdem werden die meisten Kinder von Christen muslimischer Herkunft automatisch als Muslime registriert. Gemeindeleiter werden verhaftet, vor Gericht gestellt und wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ zu langen Haftstrafen verurteilt.

Aktuell wurden vier Gemeindeleiter zu jeweils 10 Jahren Haft verurteilt, einschließlich 80 Peitschenhiebe für zwei von ihnen mit anschließender Verbannung. Hierzu konnten sich die Gottesdienstteilnehmer in die Unterschriftsliste im Vorraum der Kirche eintragen.

Die Unterschriften gehen an die iranische Regierung und Kopien davon ins Gefängnis. Die Unterschriftsaktion wird fortgesetzt – dazu können Sie an dieser Stelle das Unterschriftsformular >>>herunterladen und ausdrucken. Die Unterschriftssammlung wird dann an die im Formular genannte Adresse gesandt; dabei müssen die Listen nicht komplett ausgefüllt sein.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Gesandt, um reiche Frucht zu bringen!

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Unter dem Motto: “Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich auch euch”, richtet Papst Benedikt seine Botschaft zum Sonntag der Weltmission am 23. Oktober 2011 an alle Gläubigen. Er betont darin, dass die Kirche von ihrem Wesen her missionarisch ist:

„Die missionarische Dimension der Kirche ist wesentlich; man muß sich ihrer daher stets bewußt sein. Es ist wichtig, daß sowohl die einzelnen Getauften als auch die kirchlichen Gemeinschaften nicht sporadisch und gelegentlich, sondern ständig an der Mission interessiert sind. Sie sollen die Mission als christliche Lebensform begreifen.

Auch der Weltmissionssonntag ist kein isolierter Augenblick im Laufe des Jahres, sondern eine wertvolle Gelegenheit, um innezuhalten und darüber nachzudenken, ob und wie wir auf die missionarische Berufung antworten: Die Antwort ist wesentlich für das Leben der Kirche.“

Schon der selige Johannes Paul II. mahnte: »Die der Kirche anvertraute Sendung Christi ist noch weit davon entfernt, vollendet zu sein. Ein Blick auf die Menschheit insgesamt am Ende des zweiten Jahrtausends zeigt uns, daß diese Sendung noch in den Anfängen steckt und daß wir uns mit allen Kräften für den Dienst an dieser Sendung einsetzen müssen« Wir können nicht ruhig bleiben bei dem Gedanken, daß es nach 2000 Jahren immer noch Völker gibt, die Christus nicht kennen und seine Heilsbotschaft noch nicht gehört haben.

Mission und Evangelisierung haben verschiedene Aspekte und Elemente. Denken wir auch an die geplante Neu-Evangelisierung in Europa, das wieder Missionsgebiet geworden ist.

Ein wichtiger Aspekt am Weltmissions-Sonntag ist auch die Solidarität mit Ländern der Einen Welt. Hierzu gibt es wie immer entsprechende Projekte der Päpstlichen Missionswerke.

Zum diesjährigen Sonntag der Weltmission lenkt das Hilfswerk „missio“ unseren Blick auf den Senegal, ins westlichste Land Afrikas. Es zählt zu den fünfzig am wenigsten entwickelten Ländern und hat auch keine nennenswerten Bodenschätze.

Trotz ihrer Minderheitensituation bei fünf Prozent der Gesamtbevölkerung übt die katholische Kirche insbesondere über das Schul-, Bildungs- und Gesundheitssystem einen großen gesellschaftlichen Einfluss aus. Neben Priestern, Ordensleuten und Katecheten bilden vor allem die Frauen das „Rückgrat der Kirche“ und säen durch ihr Leben den Samen der christlichen Botschaft aus.

Der Same geht auf und wächst wie der Baobab-Baum, den wir auf dem diesjährigen Plakat von missio sehen: lebendiger und gelebter Glaube eingewoben in die farbenfrohe afrikanische Kultur – Lebensfreude trotz hoher Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger.

Der Baobab ist Afrikas Lebensbaum und kann im Alter mehrere tausend Liter Wasser speichern und ist somit ein riesiges Wasserreservoir in der Trockenzeit. In der Vorstellung der Menschen im Senegal ist der Baobab unzerstörbar. So sehr man ihn auch verletzt und verstümmelt, gräbt er seine Wurzeln noch tiefer und fester in die Erde hinein.

Aus seinen Früchten kann man Heilmittel erzeugen und vitaminreiche Getränke. Auch wir als Christen sollten so etwas wie „Baobabs“ sein und reiche Frucht bringen.

Im Leitwort unserer Aktion aus dem Johannesevangelium heißt es: „Macht euch auf und bringt Frucht“ (Joh.15,16). Gestärkt durch Gottes Zuwendung sind wir in der Nachfolge Jesu aufgefordert, uns aufzumachen, unsere Talente und Charismen zum Aufbau des Reiches Gottes einzusetzen und somit reiche Frucht zu bringen. – HJE 

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