Home » Verfolgte Christen » Sonntag der Weltmission – Gebet für verfolgte Christen

RSS Leben im Feuer des Heiligen Geistes

  • Come Holy Spirit!
    The post Come Holy Spirit! first appeared on Leben im Feuer des Heiligen Geistes.
  • Der Geist ist es, der Zeugnis ablegt für Jesus
    Die Geisttaufe https://t.co/WV5xfMvdwZ— Heinz Josef Ernst (@ernesto4711) April 23, 2022 The post Der Geist ist es, der Zeugnis ablegt für Jesus first appeared on Leben im Feuer des Heiligen Geistes.

Russischer Angriff in Mariupol: Nichts wird geschont

Ukraine: Orthodoxe Gemeinden lösen sich von Moskau

Nordkorea: Dramatisch für Rückkehrer!

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

China: Kirchen unter permanentem Druck

Sonntag der Weltmission – Gebet für verfolgte Christen

Print Friendly, PDF & Email

VS-Villingen: Die Kirche begeht heute den Weltmissionssonntag. Mission war schon in der jungen Kirche immer mit Verfolgung verbunden. Jesus sagte: Wie sie mich verfolgen, werden sie auch euch verfolgen. Die Heilig Kreuz-Pfarrei nimmt bereits früher am weltweiten Gebetstag für die verfolgte Kirche teil, der allgemein am 11. November stattfindet. In diesem Jahr stehen der zentralasiatische Staat Turkmenistan und der Iran im Blickpunkt.

Turkmenistan gilt als eines der restriktivsten Länder der Welt. Es besteht keinerlei Informations- oder Pressefreiheit. 2016 wurde ein neues Religionsgesetz verabschiedet, das das kirchliche Leben von Christen noch strenger einschränkt.

Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat sich mit den Einschränkungen der Regierung arrangiert und wird daher nur wenig gestört. Christen mit muslimischer Herkunft tragen die Hauptlast der Verfolgung in Turkmenistan. Außer vom Staat werden sie auch von ihren eigenen Familien, Freunden und ihrem sozialen Umfeld stark unter Druck gesetzt.

Christen aus protestantischen Freikirchen werden am zweitstärksten verfolgt, besonders, wenn diese nicht registriert sind. Dazu zählen Baptisten, evangelikale Christen und Pfingstgemeinden. Razzien, Bedrohungen, Verhaftungen und Geldstrafen sind an der Tagesordnung.

Auch im Iran tragen ehemalige Muslime, die den christlichen Glauben angenommen haben, die Hauptlast der Verfolgung, insbesondere durch die Regierung. Die Hardliner der iranischen Führung stehen dem Christentum sehr feindlich gegenüber. Der sogenannte Abfall vom Islam gilt als todeswürdiges Verbrechen. Die traditionellen Gemeinschaften armenischer und assyrischer Christen werden von der Regierung als das „wahre und traditionelle Christentum“ dargestellt. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Kirchen wird die Bildung von Gemeinden konvertierter Christen als ein Versuch westlicher Länder angesehen, den Islam und die islamische Regierung des Iran zu untergraben.

Die Taufe wird als Angriff auf den Islam betrachtet und ist daher verboten. Außerdem werden die meisten Kinder von Christen muslimischer Herkunft automatisch als Muslime registriert. Gemeindeleiter werden verhaftet, vor Gericht gestellt und wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ zu langen Haftstrafen verurteilt.

Aktuell wurden vier Gemeindeleiter zu jeweils 10 Jahren Haft verurteilt, einschließlich 80 Peitschenhiebe für zwei von ihnen mit anschließender Verbannung. Hierzu konnten sich die Gottesdienstteilnehmer in die Unterschriftsliste im Vorraum der Kirche eintragen.

Die Unterschriften gehen an die iranische Regierung und Kopien davon ins Gefängnis. Die Unterschriftsaktion wird fortgesetzt – dazu können Sie an dieser Stelle das Unterschriftsformular >>>herunterladen und ausdrucken. Die Unterschriftssammlung wird dann an die im Formular genannte Adresse gesandt; dabei müssen die Listen nicht komplett ausgefüllt sein.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Die türkische Regierung ist gefordert!

Word of God is the True Medicine

Ein Imam

Beistand für die Verfolgten

RSS Radio Horeb – Kirche in Not

RSS Vatican-News

  • Finnland: Katholische Kirche sieht NATO-Beitrittswunsch positiv 18. Mai 2022
    Die katholische Kirche in Finnland spricht sich für einen Nato-Beitritt des nordeuropäischen Staates aus. „Sicher wollen wir Frieden, aber wir wollen einen gerechten Frieden", sagte der Sprecher des Bistums Helsinki, Marko Tervaportti, dem Kölner Domradio im Interview. Alles lesen  
  • Muslimische Studierende fordern Laizität der Uni Genf heraus 18. Mai 2022
    An der Universität Genf schwelt ein religiöser Konflikt. Muslimische Studierende verlangen einen Raum zum Beten. Die Universität lehnt ab – und verweist auf das Laizitätsgesetz. Die Studierenden beten dennoch und lancieren eine Petition. Alles lesen