Home » Verfolgte Christen » Sonntag der Weltmission – Gebet für verfolgte Christen

Jesus: Wie sie mich verfolgen, werden sie euch verfolgen…

RSS Stefan Oster SDB

  • Einatmen-Ausatmen – und der Dienst des Diakons
    Predigt am Samstag 17.10. zur Diakonenweihe von Rainer Breinbauer in der Asambasilika von Altenmarkt. Unten zum Nachhören oder Downloaden. Der Beitrag Einatmen-Ausatmen – und der Dienst des Diakons erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.
  • Der Sieg über die Welt – Predigt zum Fest des Hl. Maximilian
    Predigt zum Fest des Hl. Maximilian, unseres zweiten Bistumspatrons am Abend des 12. Oktober im Dom zu Passau Hier zum Nachhören oder Downloaden. (Bild: Aus der Pfarrkirche Stubenberg – von Georg Karl Ell) Der Beitrag Der Sieg über die Welt – Predigt zum Fest des Hl. Maximilian erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.

Zum dritten Mal auf der Flucht…

Irak: Weiter Gefahr für Christen

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Sonntag der Weltmission – Gebet für verfolgte Christen

Print Friendly, PDF & Email

VS-Villingen: Die Kirche begeht heute den Weltmissionssonntag. Mission war schon in der jungen Kirche immer mit Verfolgung verbunden. Jesus sagte: Wie sie mich verfolgen, werden sie auch euch verfolgen. Die Heilig Kreuz-Pfarrei nimmt bereits früher am weltweiten Gebetstag für die verfolgte Kirche teil, der allgemein am 11. November stattfindet. In diesem Jahr stehen der zentralasiatische Staat Turkmenistan und der Iran im Blickpunkt.

Turkmenistan gilt als eines der restriktivsten Länder der Welt. Es besteht keinerlei Informations- oder Pressefreiheit. 2016 wurde ein neues Religionsgesetz verabschiedet, das das kirchliche Leben von Christen noch strenger einschränkt.

Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat sich mit den Einschränkungen der Regierung arrangiert und wird daher nur wenig gestört. Christen mit muslimischer Herkunft tragen die Hauptlast der Verfolgung in Turkmenistan. Außer vom Staat werden sie auch von ihren eigenen Familien, Freunden und ihrem sozialen Umfeld stark unter Druck gesetzt.

Christen aus protestantischen Freikirchen werden am zweitstärksten verfolgt, besonders, wenn diese nicht registriert sind. Dazu zählen Baptisten, evangelikale Christen und Pfingstgemeinden. Razzien, Bedrohungen, Verhaftungen und Geldstrafen sind an der Tagesordnung.

Auch im Iran tragen ehemalige Muslime, die den christlichen Glauben angenommen haben, die Hauptlast der Verfolgung, insbesondere durch die Regierung. Die Hardliner der iranischen Führung stehen dem Christentum sehr feindlich gegenüber. Der sogenannte Abfall vom Islam gilt als todeswürdiges Verbrechen. Die traditionellen Gemeinschaften armenischer und assyrischer Christen werden von der Regierung als das „wahre und traditionelle Christentum“ dargestellt. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Kirchen wird die Bildung von Gemeinden konvertierter Christen als ein Versuch westlicher Länder angesehen, den Islam und die islamische Regierung des Iran zu untergraben.

Die Taufe wird als Angriff auf den Islam betrachtet und ist daher verboten. Außerdem werden die meisten Kinder von Christen muslimischer Herkunft automatisch als Muslime registriert. Gemeindeleiter werden verhaftet, vor Gericht gestellt und wegen „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ zu langen Haftstrafen verurteilt.

Aktuell wurden vier Gemeindeleiter zu jeweils 10 Jahren Haft verurteilt, einschließlich 80 Peitschenhiebe für zwei von ihnen mit anschließender Verbannung. Hierzu konnten sich die Gottesdienstteilnehmer in die Unterschriftsliste im Vorraum der Kirche eintragen.

Die Unterschriften gehen an die iranische Regierung und Kopien davon ins Gefängnis. Die Unterschriftsaktion wird fortgesetzt – dazu können Sie an dieser Stelle das Unterschriftsformular >>>herunterladen und ausdrucken. Die Unterschriftssammlung wird dann an die im Formular genannte Adresse gesandt; dabei müssen die Listen nicht komplett ausgefüllt sein.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

RSS Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit

  • Nordkorea: Missionar entführt und verurteilt 13. Oktober 2020
    Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Oktober“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nordkorea inhaftierten christlichen Missionar Jang Moon Seok benannt. Informationen der IGFM zufolge wurde er im November 2014 von nordkoreanischen Agenten aus Changbai in China entführt, dann in Nordkorea förmlich verhaftet und schließlich zu 15 […]
    Ernesto

Die türkische Regierung ist gefordert!

Word of God is the True Medicine

Ein Imam

Beistand für die Verfolgten

RSS Vatican-News

  • Südkorea: Kirche fordert Gewissensvorbehalt bei Abtreibungen 21. Oktober 2020
    Im Zuge der Liberalisierung des Gesetzes für Schwangerschaftsabbruch in Südkorea hat die katholische Kirche des Landes die laufende Parlamentsdebatte scharf kritisiert. Man hoffe darauf, dass die Regierung bei Abtreibungen eine „Verweigerung aus Gewissensgründen“ auf Seiten der Ärzte und des Gesundheitspersonals zulasse.
  • Unser Filmtipp: Bohnenstange 21. Oktober 2020
    Im Herbst 1945 kehrt eine russische Soldatin nach Sankt Petersburg zurück, wo sie ihren kleinen Sohn bei einer Freundin zurückgelassen hat. Doch das Kind ist bei einem Unglück ums Leben gekommen.