Home » Allgemeines » Nachfolge, Mission und Verfolgung

Bericht vom Kongress ‘Christenverfolgung’

Nordkorea: Dramatisch für Rückkehrer!

RSS Stefan Oster SDB

  • Sich von Jesus erschüttern lassen – Die Predigt zum 1. Advent 29. November 2021
    Über das Warten und das Kommen des Herrn in unser Leben. Hier zum Nachhören und Downloaden oder zum Nachsehen.   Der Beitrag Sich von Jesus erschüttern lassen – Die Predigt zum 1. Advent erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.
    Bischof Stefan Oster SDB
  • BnP: Gesetz und/oder Herz? Feuer und Schwert III 29. November 2021
    Beim letzten Treffen von Believe and Pray ging es um den Streit zwischen Petrus und Pauls – und um das sehr grundsätzliche Verhältnis von Gesetz und Herz oder auch von Außen und Innen in religiösen Vollzügen. Hier zum Nachhören oder ... Der Beitrag BnP: Gesetz und/oder Herz? Feuer und Schwert III erschien zuerst auf Stefan […]
    Bischof Stefan Oster SDB

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

China: Kirchen unter permanentem Druck

Nachfolge, Mission und Verfolgung

Print Friendly, PDF & Email

Nachfolge Jesu, auch Mission, war von Anfang an mit Verfolgung verknüpft. Als Petrus zu Jesus sagte: “Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt”, antwortete Jesus: “Wahrlich, ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker – (wenn auch) unter Verfolgungen – und in der künftigen Welt ewiges Leben.” (Mk 10,28-30).

Bereits die ersten christlichen Gemeinden waren Verfolgungen ausgesetzt. Dies zog sich – mit Unterbrechungen – hin bis zur sogenannten Konstantinischen Wende im 4. Jahrhundert.
Ende des 20. Jahrhunderts bis Anfang des 21. Jahrhunderts war “Christenverfolgung” kein besonderes Thema.
Noch vor sechs Jahren gab es ungläubige Gesichter und Reaktionen – auch bei kirchlichen Amtsträgern – wenn das Gespräch auf “Christenverfolgung heute” kam. Nun kann über die Tatsache, dass weltweit Millionen Christen diskriminiert, bedrängt, verfolgt und oft auch getötet werden, niemand mehr hinwegsehen. Nicht zuletzt haben die Vorkommnisse im Irak, in Ägypten, in Syrien, Eritrea, in der Türkei, in Indien, in Pakistan, im Iran und anderen Ländern, zur öffentlichen Bewusstseinsbildung beigetragen. Dies ist ist auch der Verdienst von Menschenrechtsorganisationen, wie unter anderen die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die immer wieder mit Aktionen und Appellen auf die fehlende Religionsfreiheit und auf Verfolgungen aufmerksam machen.

Bedrängnis, Diskriminierung und Verfolgung sind in den über 60 Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit unterschiedlich ausgeprägt:

  • In manchen Ländern wird das religiöse Bekenntnis zwar grundsätzlich geachtet. Sobald Christen sich jedoch mutig für die Menschenrechte einsetzen und sich an die Seite der Armen stellen, sind sie gefährdet. Dies betrifft vor allem Lateinamerika. Priester und Laien haben bereits einen hohen Blutzoll entrichtet. Die Bedrohung bleibt.
  • Auch die Situation in kommunistischen Staaten ist nach wie vor bedrückend. Zwar hat sich in China und Vietnam manches gebessert. Die Kirche lebt dort inzwischen freier, wenngleich die Verhältnisse regional sehr unterschiedlich sind. Aber nach wie vor wird in diesen Ländern der Aktionsradius von Kirche und Christen eingeengt, und die staatlichen Behörden greifen in die inneren Angelegenheiten der Kirche ein. Zu erwähnen ist besonders Nordkorea. Es wird geschätzt, dass dort zwischen 50.000 und 70.000 Christen in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten werden. 200.000 leben dort im Untergrund.
  • Massiv angewachsen ist in vor allem die Bedrohung von Kirchen und Christen in manchen islamisch geprägten Ländern. Ein erstarkter religiöser Fundamentalismus gewinnt zunehmend Einfluss. Als Folge davon werden Christen durch gesetzliche Diskriminierung zu Bürgern niederen Ranges herabgestuft und an der Ausübung ihres Rechtes auf Religionsfreiheit gehindert
    Länder wie Sudan und Iran haben ihre Strafgesetzgebung der Scharia, dem islamischen  Recht, angepasst. Dadurch droht Muslimen, die zum Christentum konvertieren, sogar die Todesstrafe. Nicht-muslimischen Bürgern wird die Ausübung ihrer Religion sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich gemacht.

Über das aktuelle Geschehen, sowie über Unterstützungsmöglichkeiten, informieren wir mittels der aufgeführten Links und Feeds.

Share

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Die türkische Regierung ist gefordert!

Word of God is the True Medicine

Ein Imam

Beistand für die Verfolgten

RSS Vatican-News

  • Türkei: Kirchen zu verkaufen 30. November 2021
    In ihrer akuten Finanzkrise beginnt die Türkei, christliche Gotteshäuser aus dem Besitz anerkannter kirchlicher Gemeinden zum Verkauf anzubieten. Dies geht aus einer parlamentarischen Anfrage des armenisch-orthodoxen Abgeordneten Garo Payan an Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy hervor. Alles lesen  
  • DR Kongo: Kirche verlässt nach Konflikt interreligiöse Plattform 30. November 2021
    Im Kongo hat die katholische Bischofskonferenz bekanntgegeben, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten vorerst nicht mehr an einer nationalen interreligiösen Plattform teilzunehmen. Grund dafür sei die Wahl von Denis Kadima zum Präsidenten der Wahlkommission (Ceni). Alles lesen