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Archiv der Kategorie: Sudan

Beten für unsere Schwestern und Brüder in Indien

Nordkorea: Dramatisch für Rückkehrer!

RSS Stefan Oster SDB

  • Der weltweite Synodale Weg – Die Predigt und das Zeugnis zum Eröffnungsgottesdienst 19. Oktober 2021
    Am Sonntag, 17. Oktober, wurde im Passauer Dom – wie überall in der Weltkirche – auf Wunsch von Papst Franziskus ein Gottesdienst zur Eröffnung des weltweiten Synodalen Weges gefeiert. Bischof Stefan Oster hat in einer kurzen Auslegung des Evangeliums Bezüge ... Der Beitrag Der weltweite Synodale Weg – Die Predigt und das Zeugnis zum Eröffnungsgottesdienst […]
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  • Meine Beziehung zu mir selbst und zu Gott – Wie hängt das zusammen? 18. Oktober 2021
    Bei unseren Tagungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral habe ich in diesem Jahr in einem ersten Vortrag über das Mensch-Gott-Verhältnis und das Selbstverhältnis des Menschen gesprochen. Und darüber, wer (!) die Kirche ist. In einem zweiten Teil ... Der Beitrag Meine Beziehung zu mir selbst und zu Gott – Wie hängt das […]
    Bischof Stefan Oster SDB

Muslime verlangen nach Jesus

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Gegen den Zeitgeist in der Kirche

China: Kirchen unter permanentem Druck

Mariam Ishag von Papst Franziskus empfangen

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Der Einsatz für die im Sudan zum Tode verurteilte Katholikin Mariam Ibrahim Ishag hat sich gelohnt: Die Ärztin durfte am 24.Juli zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern nach Italien ausreisen. Der Referent für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Walter Flick, erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Der Fall zeigt, dass ausdauernde internationale Appelle Erfolg haben.“ Die IGFM hatte Anfang Juli rund 1.600 Unterschriften bei der sudanesischen Botschaft in Berlin mit der Forderung übergeben, Ishag in ein Land ihrer Wahl ausreisen zu lassen. Flick erinnerte zugleich an weitere Christen, die zum Tode verurteilt wurden und nicht vergessen werden dürften. Als Beispiele nannte er Asia Bibi und das Ehepaar Shafaqat Emmanuel und Shagufta Kasuar in Pakistan. Ihnen wird vorgeworfen, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Flick verwies auf eine Aufforderung im Neuen Testament: „Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen!“ (Hebräer 13,3).

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Hilferuf: Neuer Völkermord im Süd-Sudan?

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Im Süden des Sudan befürchten Kirchenvertreter nach der gestrigen Bekanntgabe der Wahlergebnisse eine Welle der Gewalt. In einem Schreiben an das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not” warnte der Bischof der südsudanesischen Diözese Tombura-Yambio, Edward Hiiboro Kussala, sogar vor einem “Völkermord”. Grund für die drohende Gewalt seien nach Angaben Kussalas Unstimmigkeiten beim Ablauf der Wahlen, die bei vielen Bevölkerungsgruppen das Gefühl geweckt hätten, übervorteilt worden zu sein. Die Verzögerung der Bekanntgabe des Wahlergebnisses und fehlende Transparenz bei der Auszählung habe diese Ängste in der Bevölkerung noch weiter geschürt.

Bischof Kussala schrieb, er habe seit dem Beginn der Wahlen am 11. April beobachtet, dass “tief verwurzelte Feindschaften” zwischen den Ethnien im Südsudan nicht wie erhofft auf eine “konstruktive und politische Art” gelöst werden konnten. Er befürchtet nun, dass sich die Streitigkeiten deshalb erneut in Gewalt entladen und rief seine Landsleute zur Besonnenheit auf.

Vor allem mit Blick auf die Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des Südsudan im kommenden Januar kritisierte Bischof Kussala, dass wichtige Fragen der Wähler noch nicht ausreichend von den politischen Parteien thematisiert worden seien. Ungeklärte Fragen in Bezug auf die Unabhängigkeit seien zum Beispiel die Grenzziehung zwischen dem zukünftigen Nord- und Südsudan sowie die Aufteilung der reichen Erdölerträge zwischen beiden Regionen und die Regelung der Wirtschaftsbeziehungen.

Der Bischof rief wegen all dieser ungelösten Fragen zum Dialog auf und betonte, dass die Wahlen trotz aller Unstimmigkeiten in Anbetracht der schwierigen Verhältnisse im Südsudan “recht gut” umgesetzt worden seien.

Er appellierte an die internationale Gemeinschaft, weiter “auf dem Weg zur Demokratie an der Seite des Sudan zu bleiben”. Er schrieb: “Lasst uns hoffen, dass die Vernunft siegen wird und dass die friedfertigen Kräfte in unserem Land in der Lage sein werden, das drohende Unheil abzuwenden.”

“Kirche in Not“ ruft seine Unterstützer zum Gebet für den Frieden im Sudan auf und bittet um Spenden für den Aufbau von Pfarr- und Ausbildungszentren im Süden des Landes:  Online: https://www.kirche-in-not.de/spenden-online.html

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Die türkische Regierung ist gefordert!

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Ein Imam

Beistand für die Verfolgten

RSS Vatican-News

  • Papst Franziskus mit den Armen in Assisi: Ein konkretes Zeichen 19. Oktober 2021
    „Keiner ist so reich, dass er den anderen nicht braucht, und keiner ist so arm, dass er nichts zu geben hätte.“ So beschreibt der Provinzial der Franziskaner von Umbrien und Sardinien die Bedeutung des Besuches des Papstes in der umbrischen Stadt, wo Franziskus im Rahmen des Welttags der Armen am 14. November eine Gruppe Bedürftiger […]
  • Neues Safeguarding-Institut an der Gregoriana: „Wir wollen unseren Beitrag leisten“ 19. Oktober 2021
    Der Vatikan ist einen weiteren Schritt zur Prävention von sexualisierter Gewalt gegangen und hat sein Kinderschutzzentrum zu einem Institut ausgebaut. Jesuitenpater Hans Zollner leitet das „Institut für Safeguarding“, das am 15. Oktober seine Arbeit aufgenommen hat. Im Interview mit unseren Kollegen vom Domradio erklärt er die Hintergründe.