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Papst auf Lesbos: Gebet für Flüchtlinge

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Nach seinem Besuch im Flüchtlingslager Moria hat Papst Franziskus am Samstag während seiner apostolischen Reise nach Lesbos für Flüchtlinge gebetet. Hier das Gebet im Wortlaut:

„Barmherziger Gott,
wir bitten dich für alle Männer, Frauen und Kinder,
die nach dem Verlassen ihrer Heimat
auf der Suche nach einem besseren Leben gestorben sind.
Auch wenn viele ihrer Gräber keinen Namen tragen,
ist doch jeder von ihnen dir bekannt, von dir geliebt und erwählt.
Mögen wir sie nie vergessen, sondern ihr Opfer ehren,
mit Taten mehr als mit Worten.Wir vertrauen dir alle an, die diese Reise gemacht
und Angst, Unsicherheit und Demütigung ertragen haben,
um zu einem Ort der Sicherheit und der Hoffnung zu gelangen.
Wie du deinen Sohn nicht verlassen hast,
als er von Maria und Josef an einen sicheren Ort gebracht wurde,
so sei nun diesen deinen Söhnen und Töchtern nahe
durch unsere liebevolle Zuneigung und unseren Schutz.
Indem wir für sie sorgen, lass uns zugleich eine Welt anstreben,
in der niemand gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen,
und wo alle in Freiheit, Würde und Frieden leben können.Barmherziger Gott und Vater aller,
wecke uns auf aus dem Schlaf der Gleichgültigkeit,
öffne unsere Augen für ihre Leiden
und befreie uns von der Gefühllosigkeit,
die der weltliche Wohlstand und die Selbstbezogenheit in uns erzeugen.
Verhilf uns – Nationen, Gemeinschaften und Einzelnen – zu der Erkenntnis,
dass sie, die an unseren Küsten landen, unsere Brüder und Schwestern sind.
Lass uns den Segen mit ihnen teilen,
den wir aus deiner Hand empfangen haben,
und begreifen, dass wir als eine einzige Menschheitsfamilie alle miteinander
Wanderer sind, in der Hoffnung unterwegs zu Dir, unserer wahren Heimat,
wo alle Tränen abgewischt werden
und wir alle Frieden und Sicherheit
in deiner Umarmung finden.“

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