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Ägypten: Wenig Notiz von Gewalt gegen religiöse Minderheiten

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Wie die Nachrichtenagentur idea aktuell berichtet, werden religiöse Minderheiten wie etwa die Christen in Ägypten meist zu Opfern großer gesellschaftlicher Umbrüche. Das erklärte der Vorsitzende des koptisch-evangelischen Komitees für interkulturellen Dialog, Radi Attalah (Kairo), gegenüber dem Informationsdienst Mideast Christian News. Anlass sind die blutigen Demonstrationen von Anhängern und Gegnern des am 3. Juli durch das ägyptische Militär gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi. Am 27. Juli waren Dutzende seiner Unterstützer in Kairo und anderen ägyptischen Städten getötet worden. In dem Land am Nil wächst nach Einschätzung von Beobachtern die Gefahr eines Bürgerkriegs. Attalah macht die Muslim-Bruderschaft, aus der Mursi hervorgegangen ist, für die Unruhen verantwortlich. Sie und die radikal-islamischen Salafisten versuchten, den inneren Frieden mit Gewalt zu zerstören. Die Weltöffentlichkeit nehme wenig Notiz von der Gewalt gegen die christlichen Kopten. Die Muslim-Bruderschaft und ihre Unterstützer wollten die Schwäche der Übergangsregierung aufdecken. Dazu gehöre aus ihrer Sicht auch die Unfähigkeit des Staates, Christen zu schützen. Früher habe die Muslim-Bruderschaft Christen im Geheimen ins Visier genommen; jetzt geschehe dies offen….mehr: „Christen: Opfer politischer Unruhen“

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