Pakistan: Schlimmste Flut seit 1929

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Nach den schweren Überflutungen in Pakistan warnt der Malteser Hilfsdienst vor der Ausbreitung von Seuchen. „Die Gefahr, dass sich jetzt durch Wasser übertragene Krankheiten verbreiten oder im Extremfall sogar eine Cholera-Epidemie ausbricht, ist groß“, sagte Malteser-Präsident Constantin von Brandenstein-Zeppelin am Freitag in Köln. Die ohnehin schwierige Gesundheits- und Hygienesituation der Menschen werde durch die Überschwemmungen noch verschlimmert. „Viele Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf und sind von den Fluten eingeschlossen“, so Brandenstein-Zeppelin. Allein in der Region Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten Pakistans sind laut den Vereinten Nationen mindestens 400.000 Menschen von den schlimmsten Überschwemmungen seit 1929 betroffen. Bislang kamen in den von heftigen Monsun-Regenfällen ausgelösten Fluten mehr als 300 Menschen ums Leben. In vielen Orten wurden Häuser, Straßen und Brücken zerstört. Die Malteser sind nach eigenen Angaben derzeit mit drei medizinischen Teams im Katastrophengebiet und leisten Nothilfe für rund 10.000 Menschen. Quelle: Radio Vatikan/kna

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