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Missbraucht der Islamische Staat (IS) den Islam?

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Hat das brutale Vorgehen des sogenannten Islamischen Staates (IS) im Nordirak und in Syrien gegen Christen, Jesiden und anderer religiöser und ethnischer Minderheiten mit dem Islam zu tun? Handelt es sich nur um eine terroristische Organisation, die sich zu Unrecht auf den Koran beruft?

Der Jesuit Professor Christian Troll von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main, nimmt dazu mit einem aktuellen Aufsatz Stellung.

Er schreibt darin, dass “die Erklärungen (=Distanzierungen von dem Vorgehen des IS) muslimischer Individuen, Gruppen von Gelehrten, Fatwa-Räten und islamischen Bildungseinrichtungen beeindruckend seien. Eine derartige geballte Reaktion auf Seiten der Muslime aller Teile der Welt stelle eine Neuigkeit dar. Der entschlossene Ton sowie die Anzahl der Äußerungen sei beeindruckend. Dennoch bleibe der Makel der verbliebenen Zweideutigkeiten. Alle diese Erklärungen liefen Gefahr, die von ihnen intentierte Wirkung zu verfehlen, sofern sie dem Grundproblem auswichen.

Worin bestehe das Grundproblem? Es liege beschlossen in der Frage, welchen Islam die Unterzeichner der erwähnten Erklärungen genauerhin im Sinn haben, wenn sie sich auf die “Lehren” und die “Werte” ihrer Religion berufen.

Die Dschihadisten fänden in den heiligen Schriften des Islam nicht wenige Texte, die den Gebrauch von Gewalt legitimieren, bzw. vorschreiben, wenn es sich darum handelt, die Interessen des Islam – die mit denen Gottes gleichgesetzt würden – durchzusetzen und den Islam zu verbreiten. Der selbsternannte Kalif Abu Bakr al-Baghdadi mache in seinen Freitagspredigten reichlich Gebrauch von diesen Texten des Korans….”

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Irak: Klare islamische Position gegen Gewalt und Fanatismus gefordert

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Angesichts des barbarischen Vorgehens der Anhänger des “Islamischen Staates” (IS) wird zunehmend die Frage gestellt, ob die praktizierte Gewaltanwendung im Nordirak nicht doch aus der Tradition des Islam kommt. Es wird auch seitens kirchlicher Kommentatoren behauptet, bei der ISIS handle es sich um eine terroristische Verbrecherbande, die mit dem Islam nichts zu tun habe und die islamische Religion nur missbrauche. Lesen wir hierzu das Interview von Radio Vatikan mit dem Islamexperten und Vatikanberater Pater Samir: “Ist das noch Islam?”

Anmerkung: Es gibt nicht “den Islam” – Die Ahmadiyya-Muslime zum Beispiel übersetzen ‘Islam’ mit ‘Frieden’ und sehen den Dschihad als ‘inneren Kampf’ und nicht als ‘Heiligen Krieg’. Anderseits werden die Ahmadiyya von den Sunniten nicht als Muslime anerkannt und sogar (in Pakistan) wegen Blasphemie brutal verfolgt.

Wenn man dazu die ständigen Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten betrachtet, fällt es schwer, an eine Religion des Friedens zu denken. Welche Richtung stellt den “wahren” Islam dar? – HJE

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