Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Briefe

Print Friendly, PDF & Email

Teresita Moncada schreibt via eMail am 28. November 2010:

Liebe Freunde der Kinder,

an all diejenigen, die uns in diesem Jahr 2010 unterstützt haben, den Kindern im “Casa Hogar de Jesús” ein  schönes Zuhause zu geben. Wir wollen Ihnen für Ihre treue Unterstützung danken. Denn Sie sind es genauso wie wir, die jeden Tag mit uns Hand in Hand zum Wohl der Kinder arbeiten.

Inzwischen sind schon zwei Jahre vergangen, die wir in Abwesenheit unseres Padre Pablo Fink verbracht haben. Er hat mit viel Liebe und Zuneigung dieses Projekt der Kinder begonnen und jeder von uns hat gespürt, dass er uns in dieser Zeit begleitet hat. Sein Beispiel, sich in all seinem Tun den Kindern hinzugeben ist ein Vorbild für alle, die ihn gekannt haben.

Ein Zeichen seiner Anwesenheit ist die Treue seiner Freunde; Sie haben uns nicht im Stich gelassen und helfen uns weiterhin. Dieses Jahr sind noch weitere Personen hinzugekommen, die uns mit ihren Spenden unterstützen. All Ihnen danken wir für Ihr Vertrauen! Jede Hilfe, jede Spende kommt direkt den Kindern zu Gute.

Während der zwei Jahre, in denen ich in diesem Projekt gearbeitet habe, konnte ich erfahren, dass es ein Ort ist, an dem jedes Kind einen sicheren Platz findet, einen würdigen und vor allem einen voller Liebe, Zuneigung und Hoffnung für ihre Zukunft.

Die Realität der Kinder in Santo Domingo ist kritisch. Von 10 Familien leben im Durchschnitt 5 in Armut, was zum größten Teil die Kleinen betrifft. Häufig leiden sie unter Vernachlässigung, Missbrauch und einige von ihnen werden frühzeitig in eine Arbeit eingebunden, in der sie ausgebeutet werden. Jedes zehnte Kind zwischen 8 und 18 Jahren ist gezwungen täglich zur Unterstützung der mangelhaften wirtschaftlichen Verhältnisse der Familie zu arbeiten, wodurch eine kindgemäße Entwicklung nicht möglich ist.

In unserem Projekt “Casa Hogar de Jesús” haben wir in diesen zwei Jahren um die 70 Kinder aufgenommen. Diese wurden von ihren Eltern vernachlässigt und haben unter Ausbeutung durch Arbeit oder unter dem Tod ihrer Eltern gelitten. Andere wurden aufgenommen, weil ihre Eltern im Gefängnis sind. Der größte Teil der Kinder wurde wegen körperlichen Missbrauchs aufgenommen.

Das Arbeitsteam arbeitet intensiv daran eine Garantie für die Sicherheit der Kleinen zu finden. Bis die Schwierigkeiten der Kinder gelöst sind, werden diese in unserer Institution aufgenommen. Es freut uns immer sehr, wenn wir ein Familienmitglied finden können, das die Sicherheit der Kinder garantieren kann. Wir arbeiten im Team daran, die Rechte der Kinder wieder herzustellen. Unser Ziel ist es, ihnen einen Ort zu geben, der ihnen eine vollständige Entwicklung ermöglicht und ihnen eine Zukunft gibt.

Den Kindern des “Casa Hogar de Jesús” wird folgendes geboten:

  • Jeder von ihnen bekommt psychologische, sowie schulische Unterstützung.
  • Sie erhalten die Möglichkeit Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln (Bäckerei, Feldarbeit, Handarbeit)
  • Wir haben ein Fußballteam, das nun an einer Stadt-Meisterschaft teilnimmt. In der Einrichtung erhalten die Kinder drei mal pro Woche Training.
  • Sie erhalten sofortige ärztliche Betreuung.
  • Die Jugendlichen sind an einem Arbeitsplatz untergebracht.
  • Sie leben in einer Gruppe von 8 Kindern zusammen und werden von einem Erzieher, der mit ihnen lebt, begleitet.
  • Wir kümmern uns auch um die Freizeit der Kinder (Ausflüge, Spiele, etc…)

Damit die Kinder gut aufwachsen und sich entwickeln können, haben wir daran gearbeitet, ihnen einen qualitätsvollen Lebensraum geben zu können. Deshalb haben wir uns vorgenommen die Gebäude des Projekts zu renovieren. Nach vergangen 13 Jahren seit dem Bau sind einige Veränderungen nötig.

Ich möchte Ihnen die verschiedenen Aktionen nennen, die wir durchgeführt haben:

GEBÄUDE:

  • Zur Sicherheit der Kinder wurde das Gelände eingegrenzt. Der seitliche Teil durch eine Mauer, der vordere Teil durch Gitter.
  • Bei zwei Häusern, in denen die Kinder leben, wurden die Türen repariert und die Dächer ausgetauscht.
  • Die Toiletten der sechs Häuser wurden renoviert.
  • Die Wasserkanäle der sechs Häuser wurden erneuert. Sie sind durch die Feuchtigkeit gerostet und mussten dringend renoviert werden.
  • Das Haus der Jugendlichen wurde innen und außen gestrichen.
  • Es wurde ein Spielplatz für die Kinder gebaut.
  • Außerdem wurde eines der Häuser als “ludoteca” ausgestattet. Ein Ort, an dem die Kinder didaktische Spiele finden können (Legos, Puzzle, Brettspiele, etc,…). Das hilft uns dabei, das individuelle und gemeinschaftliche Spielen der Kinder zu fördern.
  • Es wurde ein Klassenzimmer, dass wir “divertilandia” nennen eingerichtet. Dieser dient als Videoraum und Bibliothek. Die Kinder finden dort altergerechtes Lesematerial (Zeitschriften, Bücher, etc…) und es werden dort pädagogische Arbeiten durchgeführt.
  • Es wurden Waschmaschinen und Trockner angeschafft.
  • Bau eines kleinen Hühnerstalles. Es wird weiterhin an der Erneuerung des Obst- und Gemüsefeldes gearbeitet.
  • Es wurden Sicherheitsdeckel an den Wasserbrunnen angebracht sowie die Hintertür des Geländes gesichert.
  • Es wurde eine Hausapotheke eingerichtet, in der die Kinder auch von Ärzten behandelt werden können.
  • In einem Teil der Gebäude konnten die Fenster, die in schlechtem Zustand sind, ausgetauscht werden.

Im Jahr 2011 wollen wir die Renovierungen fortsetzen. Es ist noch einiges fertig zu stellen:

  • Austausch der Dächer. Das Eternit ist in schlechtem Zustand.
  • Renovierung der Türen und Betten der verschiedenen Häuser
  • Neuanstrich und Renovierung der Küche
  • Streichen der Häuser der Kinder und der Büros
  • Ausstattung der Bäckerei mit dem Ziel, Brotbacken zu lernen und außerdem ein kleines Einkommen für das Projekt zu erwirtschaften.
  • Kauf eines Kleinbusses, mit dem Fahrten für die Kinder durchgeführt werden.
  • Ausbesserung des Hühnerstalls und des Obst- und Gemüsefeldes.

Bei all diesen Renovationen wollen wir jeden einzelnen von Ihnen dazu einladen, weiterhin mit uns Hand in Hand zu arbeiten, um so den Kindern einen würdigen Lebensraum bieten zu können.

Am Beispiel der Rettungsaktion der Bergarbeiter in Chile konnten wir es sehen: Wenn wir uns zusammen tun, um ein gemeinsames und gutes Ziel zu erreichen, werden wir vom ganzen Universum und von unserem gemeinsamen Gott unterstützt und wir können sagen: Mission erfüllt.

Noch ein mal tausend Dank für Ihre große Hilfe! Im Namen aller Kinder und des Personals wünschen wir Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2011. Vergessen Sie nicht, dass jeder einzelne zu dem Projekt gehört und dass Sie immer herzlich willkommen sind uns zu besuchen.

Gott möge Sie mit seinem Segen belohnen.

Mit freundlichen Grüßen, Teresita und die Kinder

Share

4 Kommentare

  1. This was a genuinely tremendous post. In theory I’d like to dream up like this also – getting together and happen work to tip off a exaggerate a beneficent content… but what can I say… I aside alot and in no approach surface to arrange some contrivance carried out.

  2. I force you all wholesome daytime, this site is exceedingly gracious I would often follow this site. Purloin me a lot of timedata would be btained from this purlieus, or anticipation to. But I after you to be acquainted with that this area is really consumable Thanks a collection as a replacement for the well-wishing of perfect keynote at hand this topic.

Leave a comment

Auf das Gebet kommt es an

RSS Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit

  • Nigeria: Junge Christin von Islamisten verschleppt 8. September 2018
    Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats September“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die nigerianische Christin Leah Sharibu benannt. Sie rufen dazu auf, sich für die Schülerin aus Dapchi im Bundesstaat Yobe einzusetzen und für sie zu beten. Die mittlerweile 15-jährige Leah wurde am 19. Februar dieses Jahres […]
    Ernesto

Freiheit für Asia Bibi!

RSS Stefan Oster SDB

  • Herzenswesen – Oder: Was es heißt, ein Mensch zu sein – Teil I
    Am letzten Sonntag habe ich bei Believe and Pray eine neue Serie begonnen: Was heißt eigentlich Menschsein aus christlicher Sicht? Und was hat das zum Beispiel mit „Freiheit“ zu tun? Unten zum Nachhören. Und hier die zugehörigen Folien.   Der Beitrag Herzenswesen – Oder: Was es heißt, ein Mensch zu sein – Teil I erschien zuerst […]
  • Die Textfassung: Es war Verrat! Die Missbrauchskrise, die Bitte um Vergebung und der Weg der Wahrheit
    Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Menschen, die Sie an der Kirche leiden, liebe Geschwister, die Sie Leid durch Missbrauch in der Kirche erfahren mussten, viele von Ihnen sind heute einmal mehr enttäuscht, entsetzt, verärgert, erschüttert, wütend, traurig, fassungslos und anderes ... Der Beitrag Die Textfassung: Es war Verrat! Die Missbrauchskrise, die Bitte um Vergebung und […]

RSS Radio Horeb – Kirche in Not