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China: Recht auf Religionsunterricht stark eingeschränkt

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Frankfurt am Main/Peking. Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen für Kinder betreibt. Lediglich die fünf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften – Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam – dürfen theologische Institute für Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wird deren Zahl und Effektivität allerdings durch eine Vielzahl bürokratischer und finanzieller Hürden stark eingeschränkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten „patriotische Erziehung“ als Teil des Lehrplans vor.

Zwar lässt das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderjährige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings völlig anders aus. Insbesondere der romtreue Teil der katholischen Kirche in China sowie die zahlreichen nicht registrierten protestantischen Hauskirchen hätten nach Angaben der IGFM keinerlei Möglichkeit, formellen Religionsunterricht für ihre Kinder abzuhalten. An den Universitäten der Volksrepublik ist sogar jegliche religiöse Betätigung streng verboten, auch für ausländische Studierende.

Religion ist in China strengen Gesetzen unterworfen; Religionsgemeinschaften müssen sich bei den Behörden registrieren und haben strenge Auflagen zu erfüllen. Die buddhistische Meditationsschule Falun Gong ist sogar vollständig verboten und wird von der Regierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, kritisiert die Einschränkungen durch die Führung in Peking scharf. „Die Religionsfreiheit, einschließlich des Rechts auf freie Ausübung der Religion, ist ein fundamentales Grundrecht aller Menschen; gleiches gilt für das Recht auf Bildung“, so Lessenthin. Mit ihrer Gesetzgebung gegen religiösen Unterricht verletze die Kommunistische Partei Chinas gleich beide Grundrechte. „Die Regierung verhindert religiöse Erziehung und versucht gleichzeitig, die nächste Generation von Chinesen mit ihrer eigenen Ideologie zu indoktrinieren. Beides fügt sich nahtlos ein in einen langen Katalog schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen, die ihren Ursprung in Peking bei der Regierung der Volksrepublik China haben“, fasst Lessenthin zusammen.

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China: Chancen für die Weltkirche

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„Bessere Stadt, besseres Leben“ – unter diesem Motto steht die Weltausstellung Expo 2010, die am Samstag in der chinesischen Megapolis Shanghai startet. Am Start ist auch ein Pavillon aus Taiwan – allerdings keiner aus der Vatikanstadt. Dabei ist das Thema Christentum im China von heute präsent wie noch nie – schon jetzt sollen christliche Kirchen und Gruppen mehr Mitglieder haben als die Kommunistische Partei. Trotz aller Schwierigkeiten zwischen Vatikan und Peking glaubt der katholische Journalist und China-Kenner Michael Ragg an eine große Zukunft des Christentums im Reich der Mitte.

„Worauf man sich durchaus einstellen kann, das ist die Chance einer Konstantinischen Wende. Wenn die Entwicklung so weitergeht wie jetzt, dann ist es durchaus möglich, dass sich China insgesamt mehrheitlich dem Christentum zuwendet – das gibt enorme Chancen für die Weltkirche, und auch in der Weltpolitik hätte das enorme und für uns sehr positive Auswirkungen. Ich habe zum Beispiel von etlichen Christen an unterschiedlichen Orten in China gehört: Wir bereiten uns schon vor auf die Missionierung der muslimischen Welt; wir werden sozusagen von Osten her da eine ganz neue Dynamik in die Entwicklung der Religionen der Welt bringen. Also, die haben da ein gesundes Selbstbewusstsein und auch den nötigen Eifer, die nötige Härte, die man braucht, um missionarisch tätig zu werden.“

Ragg war lange Zeit Pressesprecher des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Er reist oft nach China und Taiwan und hält in ganz Deutschland Vorträge über die Christen in China. Quelle: Radio Vatikan

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China: Präsentation zur Expo 2010 nur vordergründig

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Vom 1. Mai bis 31. Oktober wird Shanghai Schauplatz der Weltausstellung „Expo 2010“ sein. China erwartet dazu über 70 Millionen Besucher und versucht, sich im Vorfeld weltoffen und harmonisch zu präsentieren. Inwieweit dieses Bild den Tatsachen entspricht und wie sich die Situation der Christen in China darstellt, analysiert die Geschäftsführerin des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, Karin Maria Fenbert, im Gespräch mit André Stiefenhofer.

Frau Fenbert, die Welt ist zu Gast in China – was müssen Besucher wissen, die zur „Expo 2010“ reisen?

FENBERT: Sie müssen sich bewusst sein, dass sie als ausländische Besucher einen nur oberflächlichen Eindruck vom Land bekommen werden. Shanghai ist die glitzernde Vorzeigemetropole Chinas. Im Gegensatz zum großen Rest des Landes finden sich dort zum Beispiel auf vielen Hinweisschildern nicht nur chinesische, sondern auch englische Schriftzeichen. Dieses kleine Detail soll verdeutlichen, dass man in Shanghai darauf eingestellt ist, dem Besucher jenes China zu zeigen, das man ihn sehen lassen will.

Und wie sieht dieses China aus?

FENBERT: Wirtschaftlich einflussreich, hoch technisiert und kulturell bedeutsam. Dieses Bild ist natürlich nicht falsch, aber es stellt nur einen Teil der Wahrheit dar. Die Kehrseite der Medaille ist die große Armut, unter der gerade die Landbevölkerung und das große Heer der etwa 130 Millionen Wanderarbeiter zu leiden haben. Von kirchlicher Seite ist unverändert zu beklagen, dass sich noch einige katholische Geistliche und Bischöfe in Haft befinden. Teilweise sind sie auch in Arbeitslagern eingesperrt oder einfach spurlos verschwunden. Zwar ist die katholische Kirche* eine der wenigen anerkannten Religionen in China, aber das heißt nicht, dass manche Katholiken nicht wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Priester in China müssen sehr vorsichtig und diplomatisch agieren, um sich und ihre Gläubigen nicht in Gefahr zu bringen.

*Anmerkung: Ein anderes Problem haben die nicht staatlich registrierten Gruppen. Diese sind den Behörden verdächtig und werden als politische Bedrohung angesehen. Gegen jede fragwürdige Organisation geht der Staat rigoros vor. So auch in der Provinz Hebei, wo sich 30 Christen aus einer Freikirche für eine gemeinsame Andacht trafen.

In den letzten Jahren scheint sich für die Katholiken aber doch einiges gebessert zu haben – die Kirchen sind voll und die Zahl der Gläubigen wächst. Wie passt das mit der von Ihnen geschilderten Situation zusammen?

FENBERT: Auch die chinesische Führung hat erkannt, dass die katholische Kirche eine wichtige soziale Funktion im Land erfüllt. Von staatlicher Seite gibt es kein soziales Netz. Daher dient es durchaus den Zielen der Staatsführung, wenn die Kirche die sozialen Ungleichheiten durch ihre Arbeit in China mildert. Denn wer sein Glück im Glauben findet, neigt seltener zu radikalem Verhalten. Dieses Phänomen trägt nach Ansicht der chinesischen Führung zur „Harmonie“ im Land bei. So lange sich die katholische Kirche darauf beschränkt, der staatlichen Harmonie dienlich zu sein, lässt man sie gewähren. Die Probleme beginnen dann, wenn die Kirche versucht, die Gesellschaft zu reformieren. Gottesdienste zu feiern ist der Kirche also erlaubt, aber wenn sie versucht, ihr christliches Menschenbild in den Staat einzubringen, stößt sie schnell an ihre Grenzen.

China ist also noch weit von einer offenen, pluralistischen Gesellschaft entfernt?

FENBERT: Von der Gesetzgebung und der Staatsführung her ist es noch ein weiter Weg dorthin. Dafür gibt es einfach noch zu viele Beschränkungen, wie erst kürzlich wieder der Streit um den Internet-Suchdienst Google gezeigt hat. In China darf Google, wie auch alle anderen westlichen Anbieter, nur eine stark zensierte Version seiner Suchmaschine anbieten. Informationen etwa über die Aufstände in Tibet oder über die Geschichte der Volksrepublik China aus kritischer Sicht dürfen nicht gezeigt werden. Der einzelne Staatsbürger hat in China also nicht denselben Zugang zu Informationen oder dieselben Rechte wie ein Bürger in westlichen Gesellschaften. Der Großteil der Bevölkerung darf seinen Wohnort nicht frei wählen, und den Menschen wird ihre Familienplanung von staatlicher Seite vorgeschrieben.

Andererseits macht China – gerade auch dank des Internets – in letzter Zeit große Fortschritte, was den Aufbau einer Zivilgesellschaft angeht. Trotz aller staatlichen Einschränkungen bilden sich Umwelt-, Kultur- und andere Bürgerorganisationen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten viel bewegen. Im Internet gibt es eine lebendige chinesische Bloggerszene, die sich über aktuelle Themen austauscht. Das ist zwar kein Ersatz für die fehlende Pressefreiheit, aber es ist zumindest ein Hoffnung machender Anfang.

Was erwarten Sie sich von der „Expo 2010“?

FENBERT: Von Großereignissen dieser Art kann man sich erhoffen, dass sie zur Öffnung des Landes beitragen und den Menschen somit ihr Leben erleichtern. Leider zeigt die Erfahrung, dass aber auch das Gegenteil der Fall sein kann, so wie zum Beispiel während der Olympischen Spielen im Jahr 2008. Damals musste die Bevölkerung unter dem Vorwand der Sicherheit viele Einschränkungen über sich ergehen lassen. Eine Öffnung kann es immer nur dann geben, wenn sich die chinesische Staatsführung davon Vorteile verspricht. Die „Expo 2010“ wird also zunächst ein rein von wirtschaftlichen Interessen geprägtes Ereignis sein. Inwieweit in diesem Rahmen auch kritische Themen angesprochen werden können, bleibt abzuwarten.

Quelle: Kirche in Not

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China: Soziales Engagement Ja, Evangelium Nein

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Keine Verbesserung der Menschenrechtslage in China. Seien es Tibet oder vor kurzem die westchinesische Provinz Xinjian: das „Reich der Mitte“ scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Ein Jahr nach den olympischen Spielen in Peking (vom 8. bis 24. August 2008) zieht die Geschäftsführerin von Kirche in Not (KIN), Karin Maria Fenbert, Bilanz darüber, was sich seitdem für die Christen im Land und die Lage der Menschenrechte allgemein getan hat.

KIN: Frau Fenbert, wie würden Sie die aktuelle Lage der Menschenrechte ein Jahr nach den olympischen Spielen in China beschreiben?

FENBERT: Wir als kirchliches Hilfswerk erhalten hier natürlich vor allem Informationen von kirchlicher Seite. Und da muss man sagen, dass sich immer noch viele katholische Geistliche und Bischöfe in Haft befinden, teilweise auch in Arbeitslagern oder einfach spurlos verschwunden sind. Obwohl die katholische Kirche eine der wenigen anerkannten Religionen in China ist, werden immer noch viele Katholiken wegen ihres Glaubens verfolgt. Allgemein konnten wir beobachten, dass die chinesische Regierung im Bereich der Internetkontrolle immer neue Filtermechanismen erprobt, die den Zugang der Bürger auf das Netz erschweren sollen. Immer noch steht China außerdem statistisch gesehen an der Spitze jener Länder, die die Todesstrafe vollstrecken. Die einzige „Verbesserung“, die man in dieser Hinsicht Ende des Jahres einführen will, ist die, dass zum Tode Verurteilte in Zukunft mit einer Giftspritze hingerichtet und nicht mehr erschossen werden sollen. Eine wirkliche Besserung der Lage kann ich aber nicht erkennen.

KIN: Sie selbst waren im Jahr 2007 in China – was hat sich seitdem im Land getan?

FENBERT: Ein sehr großer Einschnitt war natürlich auch für China die Finanzkrise. Im „Reich der Mitte“ gibt es etwa 130 Millionen Wanderarbeiter, die versuchen, der Armut auf dem Land zu entkommen. Allein zwanzig Millionen von ihnen hatten zu Beginn dieses Jahres ihren Job verloren, weil Hunderttausende Betriebe in den Exportzentren in Konkurs gingen. Aber nicht nur schlecht ausgebildete Arbeiter sind von der Krise betroffen: im vergangenen Jahr fanden fast ein Viertel aller Hochschulabsolventen keine Arbeit. Bereits jetzt gibt es darum in China 1,5 Millionen arbeitslose Akademiker und bis zum Ende des Jahres werden weitere 6,1 Millionen Absolventen auf den Arbeitsmarkt drängen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich das Land tatsächlich so schnell von der Finanzkrise erholt, wie es im Moment gemeldet wird.

KIN: Die chinesische Führung hat in den letzten Jahren immer mehr erkannt, welche wichtige soziale Funktion die katholische Kirche im Land erfüllt. Ist die Finanzkrise eine Chance für die Kirche, sich durch die soziale Arbeit weiter zu etablieren?

FENBERT: In der Tat wird die Kirche dort geduldet, wo es um das soziale Netz geht. Denn ein solches Netz gibt es von staatlicher Seite schlicht und ergreifend nicht. Der Staat sieht und würdigt, dass die Kirche das soziale Gefälle durch ihre Arbeit vor Ort mildert und somit dazu beiträgt, sozialen Unruhen entgegenzuwirken. Problematisch wird es für die Regierung in Peking, wenn die Kirche das Evangelium verkündet und Nächstenliebe predigt. Sie wünscht sich also, dass die Kirche das System mit aufrechterhält – aber sie achtet sehr darauf, dass sie es nicht reformiert. Und genau hier liegt der Fehler. Meiner Meinung nach fehlt China eine Gesellschaft gemäß der katholischen Soziallehre. Das Resultat davon wäre eine gerechtere und stabilere Sozialordnung.

KIN: Was waren für die Kirche in China in den vergangenen zwei Jahren die entscheidenden Ereignisse?

FENBERT: Aus katholischer Sicht habe ich China im Jahr 2007 in einer historischen Stunde besucht, nämlich etwa eine Woche nachdem sich der Heilige Vater öffentlich in einem Brief an die Katholiken in China gewandt hatte. Noch nie zuvor hatte ein Papst das getan. Das zeigt, wie wichtig ihm China ist. Allerdings war es in China damals kaum möglich, den Brief des Heiligen Vaters im Internet nachzulesen, da die entsprechenden Seiten kurz nach dem Erscheinen sofort blockiert wurden. In der Folge gab es viele Missinterpretationen des Briefes. Doch vor gut zwei Monaten, am 24. Mai 2009, hat der Vatikan ein Kompendium zum Papstbrief herausgegeben, einen erklärenden Leitfaden. Und der gibt nun allen Chinesen die Möglichkeit, den Brief richtig zu verstehen.

KIN: Nach den Unruhen in Tibet im vergangenen Jahr lag der Blick der Öffentlichkeit in den letzten Wochen auf einer ganz anderen Region – nämlich im Westen des Landes, in der Provinz Xinjian. Dort gab es Unruhen unter der uigurischen Bevölkerung – was waren die Ursachen?

FENBERT: Mehr als neunzig Prozent der chinesischen Bevölkerung gehören der Volksgruppe der Han-Chinesen an. Darüber hinaus gibt es aber auch noch über fünfzig Minderheiten im Land. Die von diesen Minderheiten bewohnten „autonomen“ Regionen umfassen nahezu zwei Drittel der Gesamtfläche Chinas. Zu einer dieser „autonomen“ Regionen zählt Xinjian. Dort leben bei einer Gesamteinwohnerzahl von zwanzig Millionen etwa acht Millionen Uiguren, ein Turkvolk muslimischen Glaubens. Seit sich Peking das Gebiet im Jahr 1955 als „autonome“ Region einverleibte, kämpfen viele Uiguren für die Unabhängigkeit des ehemaligen Ostturkestan. Umgekehrt macht die chinesische Regierung separatistische Moslem-Extremisten für viele terroristische Anschläge im Nordwesten verantwortlich. Auslöser für die jüngsten Unruhen war ein gewaltsamer Protestmarsch der Uiguren in Urumqi, der Hauptstadt von Xinjian. Bei diesen Ausschreitungen kamen über 140 Han-Chinesen ums Leben. Die Uiguren waren ihrerseits aus Protest gegen den Tod zweier uigurischer Fabrikarbeiter auf die Straße gegangen, die im Südosten Chinas von Han-Chinesen zu Tode gehetzt worden seien. Es scheint sich also um einen rein ethnischen Konflikt zu handeln.

KIN: Es scheint so, als ob sich die Unruhen in China häufen, oder täuscht das?

FENBERT: Nach deutschen Maßstäben gibt es in der Tat unvorstellbar viele Proteste in China – schon seit dem Ende der Ära von Mao Zedong. Man muss hier aber unterscheiden. Wenn die Proteste nur auf einzelne Regionen beschränkt sind und sichtbar nur aus Ärger über korrupte Unternehmen oder Fälle von Umweltzerstörung herrühren, lässt die chinesische Führung sie durchaus in Maßen zu. Man gibt das dann gerne als Zeichen der Freiheit und Demokratisierung des Landes aus. Anders verhält es sich, wenn solche Proteste politisch motiviert sind und auf mehrere Provinzen überzugreifen drohen. In solchen Fällen bekommt die Führung Angst um die eigene Macht und befürchtet, die Protestbewegungen könnten nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden. Und dann reagiert Peking, wie eben im Fall der Uiguren, mit aller Härte.

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