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Irak: Weiter Gefahr für Christen

RSS Stefan Oster SDB

  • Ort meiner Jugend – Und Ort der alles entscheidenden Frage Jesu: „Für wen hältst Du mich?“
    Predigt anlässlich der 70jährigen Wiederkehr der Einweihung der Kirche St. Wolfgang in Regensburg, in der ich als Jugendlicher und junger Erwachsener einige Jahre gelebt und gesucht habe! Bild:  Mit Pfarrer und Regionaldekan Alois Möstl mit Ministranten der Pfarrei. (Bilder: Achim ... Der Beitrag Ort meiner Jugend – Und Ort der alles entscheidenden Frage Jesu: „Für […]
  • Don Bosco – Oder: Lieben lernen wie Jesus
    50 Jahre Don-Bosco-Schule – Förderzentrum Grafenau. Predigt mit einem Teil für die Kinder und einem für die Erwachsenen – über Jesus und die Liebe. Der Beitrag Don Bosco – Oder: Lieben lernen wie Jesus erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.

Muslime verlangen nach Jesus

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Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Nachfolge, Mission und Verfolgung

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Nachfolge Jesu, auch Mission, war von Anfang an mit Verfolgung verknüpft. Als Petrus zu Jesus sagte: „Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt“, antwortete Jesus: „Wahrlich, ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker – (wenn auch) unter Verfolgungen – und in der künftigen Welt ewiges Leben.“ (Mk 10,28-30).

Bereits die ersten christlichen Gemeinden waren Verfolgungen ausgesetzt. Dies zog sich – mit Unterbrechungen – hin bis zur sogenannten Konstantinischen Wende im 4. Jahrhundert.
Ende des 20. Jahrhunderts bis Anfang des 21. Jahrhunderts war „Christenverfolgung“ kein besonderes Thema.
Noch vor sechs Jahren gab es ungläubige Gesichter und Reaktionen – auch bei kirchlichen Amtsträgern – wenn das Gespräch auf „Christenverfolgung heute“ kam. Nun kann über die Tatsache, dass weltweit Millionen Christen diskriminiert, bedrängt, verfolgt und oft auch getötet werden, niemand mehr hinwegsehen. Nicht zuletzt haben die Vorkommnisse im Irak, in Ägypten, in Syrien, Eritrea, in der Türkei, in Indien, in Pakistan, im Iran und anderen Ländern, zur öffentlichen Bewusstseinsbildung beigetragen. Dies ist ist auch der Verdienst von Menschenrechtsorganisationen, wie unter anderen die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die immer wieder mit Aktionen und Appellen auf die fehlende Religionsfreiheit und auf Verfolgungen aufmerksam machen.

Bedrängnis, Diskriminierung und Verfolgung sind in den über 60 Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit unterschiedlich ausgeprägt:

  • In manchen Ländern wird das religiöse Bekenntnis zwar grundsätzlich geachtet. Sobald Christen sich jedoch mutig für die Menschenrechte einsetzen und sich an die Seite der Armen stellen, sind sie gefährdet. Dies betrifft vor allem Lateinamerika. Priester und Laien haben bereits einen hohen Blutzoll entrichtet. Die Bedrohung bleibt.
  • Auch die Situation in kommunistischen Staaten ist nach wie vor bedrückend. Zwar hat sich in China und Vietnam manches gebessert. Die Kirche lebt dort inzwischen freier, wenngleich die Verhältnisse regional sehr unterschiedlich sind. Aber nach wie vor wird in diesen Ländern der Aktionsradius von Kirche und Christen eingeengt, und die staatlichen Behörden greifen in die inneren Angelegenheiten der Kirche ein. Zu erwähnen ist besonders Nordkorea. Es wird geschätzt, dass dort zwischen 50.000 und 70.000 Christen in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten werden. 200.000 leben dort im Untergrund.
  • Massiv angewachsen ist in vor allem die Bedrohung von Kirchen und Christen in manchen islamisch geprägten Ländern. Ein erstarkter religiöser Fundamentalismus gewinnt zunehmend Einfluss. Als Folge davon werden Christen durch gesetzliche Diskriminierung zu Bürgern niederen Ranges herabgestuft und an der Ausübung ihres Rechtes auf Religionsfreiheit gehindert
    Länder wie Sudan und Iran haben ihre Strafgesetzgebung der Scharia, dem islamischen  Recht, angepasst. Dadurch droht Muslimen, die zum Christentum konvertieren, sogar die Todesstrafe. Nicht-muslimischen Bürgern wird die Ausübung ihrer Religion sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich gemacht.

Über das aktuelle Geschehen, sowie über Unterstützungsmöglichkeiten, informieren wir mittels der aufgeführten Links und Feeds.

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Aufruf zum Gebet für die Kirche in China

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Die deutschen Bischöfe rufen zum Gebet für die katholische Kirche in China auf. Priester und Gläubige sollten am Pfingstmontag, der auch Gedenktag „Maria, Hilfe der Christen“ ist, die Anliegen der Kirche in China in die Gottesdienste einbeziehen und im persönlichen Gebet gedenken. – Die schwierige Lage der chinesischen Katholiken habe sich zwar in den vergangenen Jahren „deutlich verbessert“; doch schränke die staatliche Religionspolitik weiterhin den Handlungsspielraum der Kirche ein und versuche, auf die Verwaltung von Diözesen und Gemeinden Einfluss zu nehmen. Gleiches gelte auch für die Besetzung von Ämtern und die theologische Ausbildung der Seminaristen, heißt es in dem Schreiben der Bischofskonferenz. Die Gebetsinitiative geht auf eine Empfehlung von Papst Benedikt XVI. zurück, der 2007 in seinem Brief an die katholische Kirche in der Volksrepublik China zu einer wachsenden Verbundenheit in Gebet und Begegnung zwischen der Kirche in China und der Weltkirche aufgerufen hat. –Etwa ein Prozent der chinesischen Bevölkerung bekennt sich zur katholischen Kirche. Der Großteil der Katholiken lebt auf dem Land.  Quelle: Radio Vatikan

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Word of God is the True Medicine

Ein Imam

RSS Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit

  • Vietnam: Pastor zu zwölf Jahren Haft verurteilt 11. Juni 2019
    Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den vietnamesischen Pastor Nguyen Trung Ton benannt. Sie rufen dazu auf, für ihn einzutreten. Der evangelische Christ setzt sich seit Jahren unter persönlichen Opfern für umfassende Religionsfreiheit in seinem Heimatland ein. Seit dem 30. Juli […]
    Ernesto

Beistand für die Verfolgten

Asia Bibi ist endlich frei, aber…

RSS Vatican-News

  • Arbeitspapier zur Amazonas-Synode jetzt auch auf Deutsch 17. Juli 2019
    „Wir hoffen, dass die Amazonien-Synode ein unüberhörbares Signal zum Aufbruch gibt, dass Wandel in Politik, Wirtschaft, Technik und nicht zuletzt auch in Kirche möglich ist.“ Das schreiben die Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat und des Werkes für Entwicklungszusammenarbeit Misereor, Pater Michael Heinz und Pirmin Spiegel, in ihrem gemeinsamen Vorwort zur deutschen Übersetzung des sogenannten Instrumentum Laboris.
  • Ukraine: Eigene Theologenausbildung für Ukrainisch-Orthodoxe? 17. Juli 2019
    Der Konflikt um die im Januar neugegründete „Orthodoxe Kirche der Ukraine" hält an. Mit Plänen für eine unabhängige Theologenausbildung soll diese den nächsten Schritt zur Selbstständigkeit gehen. Ein Programm dafür steht offensichtlich schon.