Home » China » China: Recht auf Religionsunterricht stark eingeschränkt

Beten für die islamische Welt

RSS Stefan Oster SDB

  • Alles Echte strahlt von innen
    Über die Innenrenovierung von Kirche: Predigt anlässlich des Abschlusses der Innenrenovierung der Kirche Maria Himmelfahrt in Wolfakirchen. Hier zum Nachhören oder Downloaden. Der Beitrag Alles Echte strahlt von innen erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.
  • Der verlorene Sohn! Ach, kennst Du schon? So vermutlich nicht!
    Am Sonntag bei BnP habe ich in der Lukas-Reihe (Teil II) das so unglaubliche Gleichnis vom verlorenen Sohn ausgelegt. Hier die Folien dazu, unten der Vortrag zum Nachhören und Downloaden.   Der Beitrag Der verlorene Sohn! Ach, kennst Du schon? So vermutlich nicht! erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

China: Recht auf Religionsunterricht stark eingeschränkt

Print Friendly, PDF & Email

Frankfurt am Main/Peking. Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen für Kinder betreibt. Lediglich die fünf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften – Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam – dürfen theologische Institute für Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wird deren Zahl und Effektivität allerdings durch eine Vielzahl bürokratischer und finanzieller Hürden stark eingeschränkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten „patriotische Erziehung“ als Teil des Lehrplans vor.

Zwar lässt das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderjährige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings völlig anders aus. Insbesondere der romtreue Teil der katholischen Kirche in China sowie die zahlreichen nicht registrierten protestantischen Hauskirchen hätten nach Angaben der IGFM keinerlei Möglichkeit, formellen Religionsunterricht für ihre Kinder abzuhalten. An den Universitäten der Volksrepublik ist sogar jegliche religiöse Betätigung streng verboten, auch für ausländische Studierende.

Religion ist in China strengen Gesetzen unterworfen; Religionsgemeinschaften müssen sich bei den Behörden registrieren und haben strenge Auflagen zu erfüllen. Die buddhistische Meditationsschule Falun Gong ist sogar vollständig verboten und wird von der Regierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, kritisiert die Einschränkungen durch die Führung in Peking scharf. „Die Religionsfreiheit, einschließlich des Rechts auf freie Ausübung der Religion, ist ein fundamentales Grundrecht aller Menschen; gleiches gilt für das Recht auf Bildung“, so Lessenthin. Mit ihrer Gesetzgebung gegen religiösen Unterricht verletze die Kommunistische Partei Chinas gleich beide Grundrechte. „Die Regierung verhindert religiöse Erziehung und versucht gleichzeitig, die nächste Generation von Chinesen mit ihrer eigenen Ideologie zu indoktrinieren. Beides fügt sich nahtlos ein in einen langen Katalog schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen, die ihren Ursprung in Peking bei der Regierung der Volksrepublik China haben“, fasst Lessenthin zusammen.

Share

1 Kommentar

  1. Mit dem Hegemoniestreben Japans , das zunehmend zur Bedrohung für China wurde, kam es 1936 erneut zum Bündnis zwischen Kuomintang und KPCh. Der Chinesisch-Japanische Krieg – der 1937 den Beginn des Zweiten Weltkrieges in Asien markierte und bis 1945 dauerte – führte zum gemeinsamen Kampf beider Parteien während des Zweiten Weltkrieges auf dem asiatischen Festland gegen die japanische Armee . Derweil die Kräfte der Kuomintang während des Krieges gegen Japan großenteils aufgerieben wurden, sparte die KPCh ihre Waffen und die Moral für die spätere Revolution. Auch im Laufe des Krieges strebte die KPCh auf Rache für den Langen Marsch und eroberte ab 1941 so im Rücken des eigenes Volkes erheblich an Einflussgebiet zurück. Die KPCh hatte für diese Logik auch den entsprechenden Ausgangspunkt, das Gebiet in das sie seit 1927, dem Bürgerkrieg zurückgedrängt wurden, waren die Berge Südchinas, das für den japanischen Gegner im gesamten Kriegsverlauf nicht erreichbar war. Offiziell brach das Bündnis erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auseinander, was jedoch falsch ist, und darauf zurückzuführen ist, dass es der KP lieb war zu verheimlichen, welches Lager die Hauptlast am Krieg hatte, und welche Rolle die KP-Krieger in dem von Ihnen besetzten Hinterland hatten.

Leave a comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Angriff auf Christen nach Falschmeldung

Beistand für die Verfolgten

Asia Bibi ist endlich frei, aber…

RSS Vatican-News

  • Zentralafrika: Ordensfrau brutal ermordet 21. Mai 2019
    In einem Dorf im Südosten der Zentralafrikanischen Republik haben unbekannte Täter in der Nacht auf Montag eine Ordensfrau brutal ermordet. Sie trennten der 77 Jahre alten Missionarin den Kopf ab, wie die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ berichtet.
  • Burkina Faso: „Wir haben Angst!“ 21. Mai 2019
    Nach zwei terroristischen Anschlägen auf Katholiken binnen weniger Stunden hält Angst die Gläubigen in dem Land fest im Griff. Wie das Hilfswerk Missio an diesem Dienstag meldet, berichten Projektpartner vor Ort von der bedrückenden Lage. Kaum einer traue sich noch auf die Straße.