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Kirche in Not: Fluthilfe für Pakistan erbeten

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Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat die Flutopfer in Pakistan mit einer Soforthilfe von 15.000 Euro unterstützt. Die zuständige Projektleiterin des Hilfswerks, Regina Lynch, sagte, da „Kirche in Not“ hauptsächlich pastoral und nur in Ausnahmefällen humanitär helfe, werde mehr Geld bereitgestellt, sobald sich die Kirche vor Ort über die benötigten Hilfsgüter im klaren sei. Der Bischof von Hyderabad, Max John Rodrigues, habe ihr gegenüber geäußert, dass man dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen könne.

Die erste Soforthilfe wurde vor allem dazu verwendet, Nahrung, Unterkünfte und Kleidung für die betroffene Bevölkerung zu besorgen. Vor Ort organisiert wird die Hilfe von Ordensschwestern, die Hilfsprogramme in der von den Fluten stark verwüsteten Gegend rund um die nordpakistanische Stadt Nowshera koordinieren.

Nach Informationen der in der Region zwischen Rawalpindi und Peshawar tätigen Missionarinnen des Heiligen Thomas (MST), seien dort ganze Dörfer von den Wassermassen mitgerissen worden. Die Menschen bräuchten dringend Medikamente, damit keine Seuchen wie Malaria, Cholera oder Typhus ausbrechen können.

„Kirche in Not“ bittet seine Unterstützer um ihr Gebet und um Spenden für die Christen in Pakistan. Die Hilfen werden von den katholischen Orden und Pfarreien vor Ort verteilt, die sich in der Not gleichermaßen um das seelische und leibliche Wohl der Menschen kümmern.

Online spenden: https://www.kirche-in-not.de/spenden-online.html

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1 Kommentar

  1. Mir tun die Leute richtig leid. Wie man eben in den Nachrichten sehen konnte ist jetzt eine Flutwarnung für die südpakistanische Stadt Jacobabad gekommen. Die Behörden haben die 400.000 Einwohner aufgefordert, die Region zu verlassen. Tausende Menschen brachten sich mit Autos, auf Traktoranhängern oder auf Eselskarren in Sicherheit. Das Hochwasser im Noorwah-Kanal könne jederzeit über die Ufer treten.
    Siegfried Anton Paul

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