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Zum dritten Mal auf der Flucht…

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Kirgistan: Auch die Kirche leidet

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Radio Vatikan berichtet: Im Süden Kirgistans herrscht Bürgerkrieg. Bei Zusammenstößen zwischen Kirgisen und Usbeken sind bisher über hundert Menschen getötet und mehr als 1.400 verletzt worden, Zehntausende sind auf der Flucht in das Nachbarland Usbekistan. Es ist der schwerste ethnische Konflikt seit zwei Jahrzehnten. Auch die katholische Kirche des Landes ist betroffen; besonders in den beiden Städten Osch und Jalalabad. In Jalalabad sollen Banden Häuser gestürmt und Menschen auf offener Straße erschossen haben. Der Apostolische Administrator in Kirgistan, Bischof Nikolaus Messmer, erzählt im Interview mit uns:

„Wir haben Priester dort, genauer gesagt Jesuiten, die sehr unter dem Konflikt leiden. Wir beten, dass dort rasch wieder Friede herrscht. Wir rufen die Kirgisen auf, als Muslime in den Moscheen und als Christen in den Kirchen für Gerechtigkeit zu beten. Wir hoffen, dass Gott unser Land segnet und Auswege aus dieser Situation zeigt.“

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