Home » Nigeria » Kann Erziehung Sünde sein?

Eine Bitte an die Frau aller Völker…

RSS Stefan Oster SDB

  • BnP: Alle reden – wer hört?
    Impulsvortrag am vergangenen Sonntag bei Believe and Pray zum Evangelium Mk 7,31-37 Hier sind die zugehörigen Folien mit den Stichpunkten. Der Beitrag BnP: Alle reden – wer hört? erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.
  • Maria ist die Kirche – Oder warum uns die Mutter Gottes real beim Glauben hilft
    Predigt beim Hochfest Maria Himmelfahrt in Altötting. Hier zum Nachören oder Downloaden. (Bilder: W. Bayer)   Der Beitrag Maria ist die Kirche – Oder warum uns die Mutter Gottes real beim Glauben hilft erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.

Irak: Weiter Gefahr für Christen

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Kann Erziehung Sünde sein?

Print Friendly, PDF & Email

Ja, behauptet die islamistische Sekte „Boko Haram“ (= Erziehung ist Sünde) in Nigeria. Wie Prälat Obiora Ike in einem Gespräch mit dem Hilfswerk Kirche in Not erklärte, seien die Islamisten bisher ausschließlich gegen Christen vorgegangen. Nun hätten sich neue radikale Gruppen gebildet, die gegen „alles Westliche“  und auch gegen andere Muslime vorgingen. Es handle sich um eine große Bewegung, die sich rasch im ganzen Land ausbreite. Sie halte Schulen und Universitäten für „westlich dekadent“ und ginge daher auch gegen muslimische Bildungseinrichtungen vor. In den vergangenen Tagen hätten die Islamisten in den nordöstlichen und östlichen Bundesstaaten Bauchi, Yobe, Adamawa und Borno insgesamt 210 Menschen ermordet. Prälat Ike fürchtet nun, dass die Unruhen auch auf den dicht besiedelten Bundesstaat Kano mit seinen zwölf Millionen Einwohnern im Norden Nigerias übergreifen könnten. Dies könnte einen Flächenbrand mit unübersehbaren Auswirkungen zur Folge haben.

Obiora Ike ruft die westlichen Regierungen dazu auf, Nigeria beim Kampf gegen die Islamisten zu unterstützen und endlich die versprochenen Hilfsmaßnahmen für Bildung und gegen Armut einzusetzen. Fehlende Bildung und Armut seien die Hauptursache der aktuellen Gewalt.

Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Christen in Nigeria. Am Ostersonntag hatten Muslime drei Kirchen niedergebrannt und über dreissig Christen verletzt. Quelle: Kirche in Not

In diesem Zusammenhang sei die aktuelle Pressemitteilung erwähnt, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, Ende August 09 nach Nigeria reist. Er wolle sich dort für den christlich – muslimischen Dialog einsetzen und auch seine Solidarität mit den Christen in Nigeria zum Ausdruck bringen. „Es gibt Landesteile, wo Christen benachteiligt, ja sogar verfolgt werden“, so Zollitsch. Quelle: Konradsblatt Nr. 30/09

Share

Leave a comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Die türkische Regierung ist gefordert!

RSS Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit

  • Iran: Geheimdienstler stürmten Häuser von Konvertiten 27. Juli 2019
    Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea vier Angehörige einer christlichen Familie im Iran benannt, die zum christlichen Glauben übergetreten war. Sie rufen dazu auf, sich für sie mit Hilfe von Appellen einzusetzen und für sie zu beten. Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums stürmten […]
    Ernesto

Word of God is the True Medicine

Ein Imam

Beistand für die Verfolgten

RSS Vatican-News

  • Amazonas-Bischof Kräutler: „Synode muss Diakon-Weihe für Frauen beschließen“ 20. September 2019
    Ein deutliches Plädoyer für die Diakonatsweihe von Frauen kommt kurz vor dem Beginn der Amazonien-Synode im Vatikan nochmals von Amazonasbischof Erwin Kräutler. „Die Synode für Amazonien muss nicht nur die pastorale Arbeit der Frauen würdigen, sondern Frauen zur Diakonatsweihe zulassen,“ sagte Kräutler im Interview mit dem Adveniat-Magazin „Blickpunkt Lateinamerika“.
  • D: Kostenübernahme von Trisomie-Tests stößt auf Kritik in Kirche und Politik 20. September 2019
    Die deutschen Bischöfe bedauern die Entscheidung, dass vorgeburtliche Bluttests auf das Downsyndrom künftig bei Risikoschwangerschaften von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Diese Förderung der nicht-invasive vorgeburtlichen Tests verstärke die Tendenz zu einer „Schwangerschaft auf Probe“, betonte DBK-Sprecher Matthias Kopp.