Home » Flüchtlinge » Sri Lanka: Kirche fordert Hilfe für Flüchtlinge

RSS Stefan Oster SDB

  • Verhaltenskodex, Macht, Zölibat, Sexualmoral – lnterview mit der Passauer Neuen Presse
    Inzwischen wird in den sozialen Medien schon wieder kolportiert, ich wäre für eine Lockerung des Zölibats. Bin ich nicht, auch wenn ich es für möglich halte. Wer den Wortlaut nachlesen will: Hier der Link zum ganzen Interview am gestrigen Samstag ... Der Beitrag Verhaltenskodex, Macht, Zölibat, Sexualmoral – lnterview mit der Passauer Neuen Presse erschien […]
  • Ist Gott allmächtig?
    Dominik fragt, ob Gott wirklich den Frieden gebracht hat, wo es doch so viele Kriege auf der Welt gibt. Und Lukas beschäftigt, ob Gott wirklich allmächtig ist – und warum es dann Naturkatastrophen gibt und Kinder hungern und sterben müssen. ... Der Beitrag Ist Gott allmächtig? erschien zuerst auf Stefan Oster SDB.

Muslime verlangen nach Jesus

Wähle Themenbereich

Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Sri Lanka: Kirche fordert Hilfe für Flüchtlinge

Print Friendly, PDF & Email

24. April 2009. Der Erzbischof von Colombo, Oswald Gomis, hat die tamilischen Rebellen Sri Lankas dafür verurteilt, dass sie Flüchtlinge als „menschliche Schutzschilde“ missbrauchen. In einem Interview sagte er dem englischen Zweig des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“, die Rebellenarmee der so genannten „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) habe zehntausenden verzweifelten Flüchtlingen aus dem Nordosten des Landes den Weg in sicherere Gebiete abgeschnitten. Der Erzbischof beklagte, dass die LTTE viele Zivilisten trotz dringender Aufrufe zum Schutz der Bevölkerung und trotz einer für die Flucht von Unbeteiligten eingerichteten Feuerpause immer noch festhalte und als „menschliche Schutzschilder“ missbrauche. Es sei sein eindringlichstes Gebet, dass diese Praxis sobald wie möglich beendet werde, sagte Gomis.

Seit vergangenem Montag konnten nach Informationen von „Kirche in Not“ mehr als 100 000 Zivilisten aus dem Nordosten Sri Lankas flüchten, nachdem Regierungstruppen die Rebellen in der Region um die Stadt Mullaitivu eingekesselt hatten. Doch nach Regierungsangaben seien rund um Mullaitivu immer noch viele Zivilisten im Kriegsgebiet gefangen. Satellitenfotos zeigen den Angaben zufolge große Gruppen von Zivilisten, die an den Stränden Zuflucht suchen. Alle Versuche seitens der Kirche und der Vereinten Nationen, einen neuen Waffenstillstand herbeizuführen, seien von der Regierung in Colombo abgeblockt worden, berichtet Erzbischof Gomis. Er räumte gegenüber „Kirche in Not“ aber auch ein, dass die Situation für beide Konfliktparteien sehr schwierig sei. Er rufe dennoch den Präsidenten Sri Lankas dazu auf, so schnell wie möglich eine friedliche Lösung für den Konflikt zu finden. Eine Lösung die für beide Seiten akzeptabel sei und die vor allem auch den Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Heimat ermögliche.

Erzbischof Gomis berichtet weiter, dass die Kirche Sri Lankas alles tue, um das Leid der Zivilbevölkerung zu lindern. Hilfslieferungen der örtlichen Caritas seien in Richtung Krisengebiet unterwegs. Die Helfer sollen den Angaben zufolge in den nächsten Tagen vor allem Notunterkünfte für die Flüchtlinge errichten. Erzbischof Gomis sagte gegenüber „Kirche in Not“, die meisten Gebiete im Nordosten glichen momentan „Westeuropa nach dem Ende des zweiten Weltkriegs“. Er hoffe, dass die Kämpfe bald enden und eine dauerhafte Lösung für die Probleme des Landes gefunden werde. Gomis wörtlich: „Wir sind dazu bestimmt, für die Versöhnung zu arbeiten.“ Quelle: Kirche in Not

Siehe auch Beitrag des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“: Hunderttausende auf der Flucht

Share

Leave a comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Angriff auf Christen nach Falschmeldung

RSS Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit

  • China: Pastor und Menschenrechtsverteidiger in Haft 20. Februar 2019
    Zum „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den international bekannten Hauskirchenpastor Wang Yi aus der südwestlichen Provinz Sichuan China benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 45-Jährigen, der sich auch als Autor einen Namen gemacht hat, einzusetzen und für ihn zu beten. Am 9. […]
    Ernesto

Beistand für die Verfolgten

Asia Bibi ist endlich frei, aber…

RSS Vatican-News

  • Marokko: Viele Migranten bleiben hier, sagt Caritas-Direktor 24. März 2019
    Immer mehr Migranten, die aus afrikanischen Ländern nach Marokko kommen, zieht es nach den Worten eines Caritas-Experten nicht weiter nach Europa. Inzwischen sei Marokko nicht mehr nur Transitland, sondern selber auch Zielland für Menschen aus dem subsaharischen Afrika auf der Suche nach einem besseren Leben.
  • USA: Mit der Wissenschaft für den Lebensschutz 24. März 2019
    Früher galten Abtreibungsgegner in den USA als rückständige Ideologen. Heute streiten sie mit Hilfe der Wissenschaft für den Schutz des ungeborenen Lebens. Die Pro-Choice-Bewegung gerät in die Defensive.