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Gegen den Zeitgeist in der Kirche

Christus, Erlöser und Heiland der Welt

Weihnachtsbrief 2015 von Pater Peter Bretzinger, Ecuador/El Salvador

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, es sind viele Dinge geschehen in diesen letzten Wochen.

Schmerzhaft war der Tod meines Bruders Hermann, der nach langen Jahren sich hinziehenden Leidens in eine kurze akute Krise kam, die dann mit seinem Scheiden endete; er war erst 57 Jahre alt. Es war am 12. Dezember, wir endeten mit dem Morgengebet der Gemeinschaft in Santo Domingo, als die Nachricht aus Deutschland kam.

Unmittelbar traten noch einmal die Inhalte des Breviergebetes ins Bewusstsein, es war der Tag der heiligen Jungfrau von Guadalupe. Unwillkürlich durfte ich die überaus zärtlichen Worte der Mutter Gottes auf meinen Bruder Hermann übertragen, der ein großer Marienverehrer war und täglich den Rosenkranz betete.

Als der Indio Juan Diego den Tepeyac Hügel hinaufstieg, da hörte er plötzlich den Gesang mehrerer wunderbarer Vögel, und als ihre Stimmen schwiegen, da schien es, als ob der Berg ihnen antwortete. Juan Diego hielt an und schaute und sagte sich:“Bin ich etwa würdig dessen, was ich höre? Träume ich? Schlafwandele ich? Wo bin ich? Ist das das Paradies auf Erden, wie unsere Alten es beschrieben? Oder bin ich schon im Himmel?“ Da hörte er, wie er gerufen wurde: „Juanito, Juan Dieguito“. Und er wagte es, der Stimme zu folgen. Da sah er sie in all ihrer Schönheit. Sie sagte: „Juanito, Du kleinster meiner Söhne, wohin gehst Du? Du sollst wissen und verstehen, ich bin die immer jungfräuliche heilige Maria, die Mutter des wahren Gottes, aus dem alles Leben kommt, der Herr des Himmels und der Erde…. Ich bin Eure gütige Mutter… alle, die mich lieben, mich anrufen und mir vertrauen, ich werde ihre Gebete erhören, ihr Elend und ihre Schmerzen heilen. Höre zu und begreife, mein kleinster Sohn, nichts soll dich ängstigen, Dein Herz soll sich nicht beunruhigen. Bin ich nicht bei Dir als Deine Mutter, bist Du nicht in meinem Schatten? Bin ich nicht Dein Wohlergehen? Habe ich Dich nicht in meinem Schoße? Was brauchst Du mehr?

Hört man diese Worte anlässlich des Todes eines nahestehenden Menschen, bekommen sie ein anderes Gewicht: ihr tieferer Sinn wird deutlich und entfaltet eine tröstende Kraft, die nur Gott schenken kann. Welch großen Frieden könnten wir finden, wenn wir aus solch trostvollen Worten zu leben vermöchten. Das ist der Triumpf des Herzens Mariens über unser Bangen und Zagen, über unsere Ängste und Sorgen. Alles ist in Gottes Hand, die Mutter in unüberbietbarer Zärtlichkeit steht dafür ein: wir sind von Gott geliebt, daraus kommt aller Friede und wir finden die Ruhe, nach der wir uns alle sehnen.

Am selben Tag, ein paar Stunden später ein erfreuliches Ereignis für unsere Gemeinschaft: Der Seminarist Byron wurde zum Diakon geweiht. Zu Beginn der Feier eröffnete unser Bischof Bertram Wick das Jahr der Barmherzigkeit. In feierlicher Prozession gingen wir von draußen auf die heilige Pforte der Kathedrale zu. Im Wechselgesang wurden die Großtaten Gottes besungen, auf die jeweils im Refrain als Antwort kam: „…. denn Seine Huld währt ewig“. Im Vertrauen auf die großen Erweise der Liebe Gottes in der Geschichte der Menschheit, seit Anbeginn, übertraten wir die Schwelle des Tores, um Gast zu sein im Hause Gottes, ein wunderbares Geschehen voller symbolischer Kraft. Auf dieses Ziel gehen wir alle zu. „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruhe, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu“. Das gilt für jeden Einzelnen, es gilt auch für das Volk Gottes, die Herde seiner Weide, seine geliebte Braut, die Kirche, die Er heim ruft, um für immer bei Ihm zu sein. Was für ein großer Trost. Gehen wir hindurch durch dieses Tor, mit großem Vertrauen, Er wartet auf uns. Lassen wir los, was hinter uns liegt und nehmen in Empfang, was uns bereitet ist, die Freude im Herrn.

Dass dieser Akt auch, nach kirchlichem Gebrauch, mit einem vollkommenen Ablass versehen ist, gab mir die Möglichkeit, diesen sogleich für Hermann zu gewinnen, sodass der Trost sehr groß war.

Anschließend feierten wir das Ereignis der Diakonenweihe von Byron. Bei der Begrüßung der über hundert eingeladenen Gäste, willigten alle gerne meiner Bitte bei, für Hermann ein Gebet miteinander zu sprechen.

Danach galt es, die Reise nach El Salvador vorzubereiten, die zwei Tage später stattfinden sollte. Vorher aber stand noch die Feier der heiligen Messe im Kinderkrankenhaus auf dem Programm. Jeremy, das Kind, das sein Gesicht verloren hat, sollte verabschiedet werden, um dann so bald als möglich zur Behandlung nach Deutschland gebracht werden. Es kamen so Viele zur heiligen Messe, dass wir diese in der Ludothek feiern mussten. Ein wunderbares Detaille schenkte uns der weltberühmte Geiger Michael Grube, der eigens ein Musikstück mit dem Titel „Jeremy“ komponierte und es während dieser Abschiedsmesse „uraufführte“. Vorher schon hat Michael Grube in unserer Nazarethschule ein Benefizkonzert zum selben Zweck gegeben und wir durften so viele Gemeinsamkeiten entdecken, so dass wir, so Gott will, noch bei vielen anderen Gelegenheiten miteinander wirken werden.

Seit dem 14. Dezember sind wir in El Salvador. Das Friedensprojekt geht voran, vor allem aber hat uns Gott mit Menschen gesegnet, die dieses Anliegen verstanden haben und ihr Leben dafür schenken möchten. Fünf Schwestern werden übermorgen eingekleidet und bereiten sich auf ihre Friedensmission vor. Es ist der Tag der unschuldigen Kinder. Es wird dann das dritte Mal sein, dass wir eine Segnung mit dem Allerheiligsten durchführen, die alle Häuser und Familien betrifft, die sich dafür öffnen. In den vergangenen Jahren waren wir jeweils sieben Stunden unterwegs, ehe dann die Feier der heiligen Messe, im Freien, direkt am Ort der Friedensgedenkstätte, den Abschluss bildete, der dann seine Verlängerung in der Anbetung findet, die bis vier Uhr morgens stattfinden wird.

Am nächsten Wochenende haben wir nochmals eine schöne Begegnung. Es handelt sich um den Weihbischof von Salvador, Monseñor Gregorio Rosa Chavez, der von Anfang ein großer Freud des Friedensprojektes gewesen ist. Dann anschließend sind wir beim Nuntius zu Gast, den wir persönlich einladen wollen, die dem heiligen Bruder Klaus von der Flüe gewidmete Anbetungskapelle zu segnen. Dabei wird er eine Broschüre empfangen, die die Friedenssymbolik des Projektes entschlüsselt. Ein zweites Exemplar ist für den Heiligen Vater, Papst Franziskus bestimmt, dem wir es vermittels des Nuntius zukommen lassen werden.

Wenn die Abschlussarbeiten wie vorgesehen weitergehen, können wir an die Segnung des Gesamtprojektes für das Jahr 2017 rechnen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, von ganzem Herzen allen zu danken, die sich in der Vergangenheit an seiner Verwirklichung beteiligt haben, sei es durch das Gebet oder finanzielle Unterstützung. Der Adventsbazar in Völkersbach ist geradezu schon legendär. Auch die kirchlichen Hilfsorganisationen haben mitgeholfen. Adveniat beim Exerzitienhaus, das Kindermissionswerk beim Kinderspielpark, Kirche in Not bei der Bruder Klaus – Kapelle. Es ist immer schön, wenn Vertreter solcher Organisationen zu Besuch kommen, um vor Ort sich ein Bild zu machen, was mit ihrer Hilfe möglich geworden ist. Gerade dieser Tage haben wir Herrn Marco Mencaglia, von Kirche in Not, hier zu Gast gehabt und mit Freuden gespürt, dass wir uns gerade im geistlichen Sinne von ihm verstanden fühlen durften. Das ist ein großes Geschenk.

Zum Schluss darf ich noch euch allen ein gnadenreiches Weihnachtsfest wünschen. Ich habe den Menschen hier gesagt, überall redet man heute von Krieg, gar von einem Weltkrieg, so als ob er unvermeidlich wäre. Auch der Heilige Vater hat immer wieder von einem dritten Weltkrieg auf Raten gesprochen. Es gibt ihn schon, er findet bereits statt. Das ist wohl richtig, dennoch wollen wir eines nicht vergessen: Gott ist der Herr. Ihm ist alles möglich. Sagen wir nicht, es gibt keinen Ausweg, es muss so kommen, wie wir es befürchten. Haben wir den Mut, um Frieden zu beten, resignieren wir nicht, geben wir nicht klein bei. Der Friede ist möglich weil Gott Gott ist. Dieses Bewusstsein ist der Kern alles dessen, was hier in El Salvador von Menschen, die vom Geist des Friedens beseelt sind, bewegt wird. Dazu gehört auch Ihr, die Ihr diese Arbeit seit Jahren unterstützt.

Der Friede des Herrn und Sein weihnachtlicher Segen begleite Euch. In Liebe und Dankbarkeit, P. Peter Bretzinger

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Christen an Weihnachten in Angst und Unfreiheit

Indonesien: Religionsfreiheit nur auf dem Papier

Gebetsaufruf für verfolgte Christen

„Dass der Westen nichts gegen die Christenverfolgung im Nahen Osten durch den ‚Islamischen Staat‘ unternimmt, ist ’skandalös‘ – Dies sagte der katholische Patriarch Louis Raphael I. Sako gegenüber Radio Vatikan. Der irakische Kirchenleiter aus Bagdad hatte bereits im März die Vereinten Nationen (UN) um Hilfe für die verfolgten Christen in seiner Heimat gebeten.

Nach Aussage von ‚Kirche in Not‘ haben angeblich die deutschen Bischöfe einen Aufruf an die Pfarreien gerichtet, in den kommenden Wochen besonders für die verfolgten Christen zu beten. Dies nimmt KIRCHE IN NOT zum Anlass, auf die „Prayerbox für verfolgte Christen“ hinzuweisen.

Die Box in der Größe einer Streichholzschachtel beinhaltet ein Kreuz, einen Fingerrosenkranz, ein Fläschchen mit Weihwasser, eine Kreuzwegandacht und christliche Grundgebete. Die Ausstattung lädt ein, für verfolgte Glaubensgeschwister weltweit zu beten. Anmerkung: Eigentlich ist es selbstverständlich, für die verfolgten Logo Ich bin ChristSchwestern und Brüder zu beten. In der Schrift heißt es: „Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen mit“. Wenn nicht, dann ist vielen bei uns im Westen das Bewußtsein, zum einen Leib Christi zu gehören, verloren gegangen. >>>Kirche in Not

Pfingsten 2015: 40 Jahre Communio Sanctorum

Rundbrief von Pater Peter Bretzinger

Es begann am Pfingstmontag des Jahres 1975. Mein Bruder Bernhard lud P. Vidal ins Haus der Familie ein, unter dem Hinweis, dass einer seiner Brüder Theologie studierte. P. Vidal kam in Begleitung von José Arguello, eines Philosophiestudenten aus Nicaragua. Mein erster Eindruck war überwältigend und die Intuition gab von Anfang an zu verstehen, dass diese Begegnung weitreichende Auswirkungen haben sollte. Wir sprachen über viele Dinge, was mir jedoch bis heute in Erinnerung geblieben ist, war ein Thema, das mich damals besonders beschäftigte: die zwei Naturen, die göttliche und die menschliche, in der Gestalt Jesu von Nazareth.

Von da an trafen wir uns regelmässig. Es kam bald zu einem umfassenderen Treffen im Haus von Peter Stengel, der später ständiger Diakon und zu einer der tragenden Säulen der Gemeinschaft wurde. Beim Treffen sprachen wir über zwei Fragen, von denen wir spürten, dass sie zu unserem Lebensinhalt werden sollten: „Wer ist Jesus Christus und wie hat er Seine Kirche gewollt“? Bei den Anwesenden handelte sich vorwiegend um junge Leute, die z. T. der Kirche fernstanden, aber doch ein grosses Interesse hatten, sich auf den Weg des Glaubens zu machen. Aus dieser ersten Initiative entstand eine Gruppe, die sich drei Jahre lang zu verschiedenen Aktivitäten zusammengefunden hat.

Jeden Freitagabend gab P. Vidal eine Einführung in die Stille. Dabei halfen ihm Gedanken von Kierkegaard, Pascal, Johannes vom Kreuz, k. Vidal schöpfte aus dem Reichtum der christlichen Mystik. Das war für uns die Entdeckung einer neuen, faszinierenden Welt. Wir verpflichteten uns damals, täglich eine halbe Stunde Stille zu halten, um das Gelernte zu vertiefen.

Am Samstag feierte die etwa 10 bis 12 Personen umfassende Gruppe mit P. Vidal zusammen eine hl. Messe, meistens in unserem Hause. Es waren intensive Zelebrationen, die oft bis zu drei Stunden dauerten und meditativen Charakter hatten. Die lebendige Gegenwart des auferstandenen Herrn vermeinten wir alle zu verspüren.

Jeden Sonntag traf sich die Gruppe zur Betrachtung der Heiligen Schrift, dessen Betreuung meiner selbst oblag. Dazu kamen auch nicht zu unserer Gruppe gehörende Interessierte, die z.T. von weither zu uns stiessen. Es war manchmal sehr spannend, mit der Hilfe des Heiligen Geistes tiefere Dimensionen des Wortes Gottes zu entdecken.

Ausserdem gelang es uns, in Spanien, in einem der vielen verlassenen Dörfer, ein Haus zu erwerben, das wir für einen symbolischen Preis angemietet hatten. Ein Herr Juanito, der, wie wir später erfuhren, eigentlich keinerlei Kompetenz hatte, unterschrieb einen Vertrag im Wert von damals 100 DM, umgerechnet etwa 50 Euros, dessen Gültigkeit sich auf etwa 15 Jahre belief. Dass dem ganzen Konstrukt eigentlich kein wirklicher Wert entsprach, tat unserer Begeisterung keinen Abbruch. An diesem Ort machten wir unvergessliche geistliche Erfahrungen.

Diese Urzelle von Communio Sanctorum bestand etwa drei Jahre, ehe sie relativ plötzlich und unerwartet auseinanderging.

Die Gründe hierfür haben wir nie ganz verstanden, aber vielleicht noch weniger, diejenigen, die dafür ausschlaggebend waren, dass dieselbe während der Dauer von drei Jahren so intensiv zusammenhielt. Wie dem auch sei, wir standen wieder am Nullpunkt. Ich erinnere mich, P. Vidal daran ermuntert zu haben, evtl. wieder nach Lateinamerika zurückzukehren, sollte er tatsächlich diese Berufung in sich verspüren. Es verstünde sich dann von selbst, dass er auf meine Person keine Rücksicht zu nehmen brauchte. P. Vidal gab mir damals zur Antwort, was er später immer wieder betonte: „es ist dein unerschütterliches Jawort gewesen, das mich vor diesem Schritt zurückhielt“….>>>den ganzen Rundbrief von Pater Peter Bretzinger lesen.

Ägypten: „Märtyrer bezeugen den Sieg Christi“

Bischof Antonios Aziz Mina zum Mord an äthiopischen Christen

ROM, 20. April 2015 (Fides) – Anlässlich ihrer zweimal jährlich stattfindenden Vollversammlung werden sich die katholischen Patriarchen und Bischöfe Ägyptens auch mit den von Kämpfern des Islamischen Staates (IS) verübten und durch makabre Videoaufnahmen dokumentierten jüngsten Morde an äthiopischen Christen befassen.

In dem Video werden die Opfer als Mitglieder der „feindlichen äthiopischen Kirche“ bezeichnet. Die Identität der Opfer konnte bisher noch nicht bestätigt werden. Wahrscheinlich handelt es sich um äthiopische Migranten, die über Libyen nach Europa auswandern wollten.

„Der äthiopisch-orthodoxe Patriarch Mathias I.“, so der koptische Bischof von Guizeh, Antonios Aziz Mina, „hatte einen Besuch in Ägypten geplant, von wo aus er zusammen mit dem koptischen Patriarchen Tawadros II. nach Jerewan weiterreisen wollte, um dort an den Gedenkfeiern des armenischen Genozids teilzunehmen. Nun musste er dieses Vorhaben im letzten Moment absagen. Er entschuldigte sich dafür, betonte aber, dass er in Äthiopien bleiben müsse. Die Geschichten der Märtyrer von gestern überkreuzen sich mit den Geschichten der Märtyrer von heute.“

Im April vergangenen Jahres war Patriarch Mathias im Rahmen eines historischen Besuchs in Ägypten auch vom ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al Sisi mit allen Ehren empfangen worden.

„Es ist beeindruckend“, so Bischof Aziz Mina „dass die äthiopische Kirche als ‚feindlich‘ bezeichnet wird… Dies zeigt, dass die Dschihadisten sich nicht mit den politischen Auswirkungen von Begegnungen zwischen den Kirchen befassen. Doch trotz großer Schmerzen betrachten wir diese Ereignisse mit den Augen des Glaubens. Die Kette der Märtyrer reißt nicht ab und sie wird die Geschichte bis zu ihrem Ende begleiten. Die Christen streben nicht nach dem Martyrium, sondern wollen glücklich und in Frieden leben. Doch wenn es zum Martyrium kommt, dann ist es tröstlich zu sehen, dass man dies mit demselben Frieden akzeptieren kann, mit dem dies die koptischen Gläubigen getan haben, die den Namen Christi aussprachen und sich zu ihm bekannten, bevor sie hingerichtet wurden. Die Kirche hat nie über das Martyrium geklagt, sondern die Märtyrer stets als jene gefeiert, die gerade weil sie ermordet werden, den Sieg Christi bezeugen.“ (GV)

(Quelle: Fides, 20.04.2015)

Neue Aspekte zum Genozid: Versuch des Vatikans, das Verbrechen zu stoppen

„Man wollte das christliche Element vernichten“
Ein Interview mit dem Historiker und Autor Michael Hesemann

Am 24. April vor 100 Jahren begann das Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich, auf dem Boden der heutigen Türkei, mit rund 1,5 Millionen Toten. Papst Franziskus sprach am vergangenen Sonntag ausdrücklich von einem „Völkermord“. Von der Türkei wird dieser Genozid von 1915 bis heute offiziell bestritten.
Der Historiker Michael Hesemann hat über den Völkermord an den Armeniern ein Buch geschrieben. Bei seinen Recherchen in den Vatikanischen Geheimarchiven stieß er auf Quellen, die bis dahin noch nicht veröffentlicht waren. Aus diesen Quellen geht hervor, dass der Heilige Stuhl damals alles versucht hat, das Verbrechen an den Armeniern zu stoppen.
In einem Interview mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ spricht Michael Hesemann über die historischen Hintergründe des Völkermords, die Rolle Deutschlands und die geschichtliche Aufarbeitung. Die Fragen stellte Berthold Pelster.

KIRCHE IN NOT: Herr Hesemann, Sie haben ein Buch über den Völkermord an den Armeniern geschrieben. Wie kamen Sie auf diesen Gedanken?
MICHAEL HESEMANN: Ich bin eher zufällig darauf gestoßen. Ich habe über Papst Pius XII.  recherchiert, weil ich mehr über seine Hintergründe und wie er noch zu seiner Zeit als Nuntius auf die verschiedenen Herausforderungen im Ersten Weltkrieg reagierte, erfahren wollte. Dabei entdeckte ich eine Akte mit der Überschrift „Die Verfolgung der Armenier“. Darin fand ich einen sehr bewegenden Brief, den der damalige Kölner Erzbischof Kardinal von Hartmann an den deutschen Reichskanzler geschrieben hat. Er erklärte darin, die Deutschen müssten endlich etwas unternehmen, damit die Türken, ihre Verbündeten im Ersten Weltkrieg, die blutige Verfolgung der Armenier beenden, die, so wörtlich „an Grausamkeit den Christenverfolgungen der ersten Jahrhunderte“ nicht nachstehen würde. Ein weiteres Hinnehmen dieser Gräuel würde sonst auf ewig Schande über den deutschen Namen bringen, denn bei dem Täter handle es sich immerhin um Deutschlands engsten Verbündeten. Im Anhang der Akte befand sich auch eine Kopie des Briefes, den Papst Benedikt XV. an Sultan Mehmet V. geschrieben hatte und  in dem dieser anmahnte, das Morden endlich zu beenden. Ich habe seitdem über 2500 Seiten bis dahin unveröffentlichter Dokumente über dieses Ur-Verbrechen gefunden, das, wie wir heute wissen, der Schoah, dem Holocaust, als Vorbild diente.

Haben Sie neue Erkenntnisse gewonnen?
Bei diesen Dokumenten handelt es sich um einen regelrechten, bislang noch nicht gehobenen Quellenschatz. Wir kannten bislang die Quellen, die das deutsche Auswärtige Amt freigegeben hat, die Dokumente der Amerikaner, Briten und Franzosen, aber niemand war auch nur auf die Idee gekommen, im Vatikan zu forschen. Dabei war eigentlich davon auszugehen, dass der Vatikan gut informiert war, schon durch die Armenisch-Katholische Kirche, die in der Türkei mit über 100 000 Gläubigen überall im Lande vertreten war. Hinzu kamen die Augenzeugenberichte deutscher Missionare, deutscher und österreichischer Kapuziner, Lazaristen, Franziskaner und Missionsbenediktinerinnen. All diese Berichte und Quellen liegen jetzt vor. Sie erweitern das Bild, das wir bisher von den Ereignissen hatten, und fügen ihm eine ganz neue Perspektive hinzu. Wir sehen in ihnen, wie der Heilige Stuhl alles versucht hat, um dieses Verbrechen zu stoppen, wie er eben damals schon zum Anwalt der Menschlichkeit wurde und gegen einen so grausamen Völkermord kämpfte.

Hat man von Anfang an daran gedacht, diese religiöse christliche Minderheit zu vernichten oder gab es auch Ideen, sie nur umzusiedeln?
Ursprünglich waren die gemäßigten Kräfte der Jungtürkischen Bewegung an der Macht, die sich für Religionsfreiheit und Menschenrechte einsetzten. Doch als es bald darauf auf dem Balkan, teilweise inspiriert von der panslawischen Idee, die von den Russen propagiert wurde, zu Aufständen der christlichen Bevölkerung gekommen war und ganze Staaten in die Unabhängigkeit entlassen werden mussten, kam es innerhalb der türkischen Regierung zu einem Putsch. Schließlich kam der radikale Flügel der Bewegung an die Macht, der von der Idee einer ethnisch und religiös homogenen „Türkei allein für die Türken“ besessen war. Und der beschloss den Völkermord, um die störenden, da unsicheren „Fremdelemente“ zu „entfernen.“

Im Sommer 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Welche Folgen hatte das für den Konflikt?
Eine weitere Radikalisierung. Vor allem lieferte der Krieg den Jungtürken einen Vorwand, einen Krieg im Inneren zu führen. Was auch noch dazu beigetragen hat, war, dass damals auf Anregung Berlins der Dschihad ausgerufen wurde. Da haben auch die Deutschen als Verbündete der Türken an die Instrumentalisierung des Islam gedacht, wollten sie die damals 300 Millionen Muslime in der Welt unter einer Fahne vereinen, um mit ihnen die britische und französische Dominanz im Orient zu beenden. So wurde im November 1914 mit einer Fatwa des Sheikh ül-Islam, des Obersten Islamgelehrten der Türkei, unterschrieben vom Sultan, der Dschihad ausgerufen. In dem Moment, als die Armenier Rechte forderten, hatten sie den Urvertrag jeder Islamischen Gesellschaft gebrochen, nachdem die Muslime herrschen, die Christen dagegen als „Schutzbefohlene“ (dhimmis) ihre Steuern entrichten und sich ansonsten unterzuordnen hatten. Da war jede Forderung nach Mitbestimmung automatisch eine „Kriegserklärung“ der „Ungläubigen“ gegen die Türken – oder wurde zumindest als solche verstanden.

Als Beginn des Völkermordes gilt der 24. April 1915. Was passierte an diesem Tag?
An dem Tag wurde die gesamte armenische Elite in Konstantinopel verhaftet und deportiert. Nur sechs von ihnen – es waren insgesamt 870, die deportiert wurden – überlebten, weil es ihnen gelang, türkische Wächter zu bestechen und zu fliehen. Alle anderen wurden brutal ermordet. Die Verhaftung und Deportierung, ja der gesamte Völkermord an den Armeniern fand unter dem Vorwand statt, die Armenier hätten sich heimlich mit den Russen, den Gegnern im Ersten Weltkrieg, verbündet. Darum müssten sie deportiert werden.
Sie wurden in die syrische Wüste geschickt – in jene Gebiete, die wir heute aus den Nachrichten leider nur allzu gut kennen, weil dort derzeit der „Islamische Staat“ wütet. Als nächstes wurden sämtliche armenischen Männer „einberufen“, um anschließend entweder als Zwangsarbeiter eingesetzt oder direkt massakriert zu werden. Frauen, Kinder und alte Menschen wurden auf hunderte Kilometer lange „Todesmärsche“ geschickt. Zu Fuß. Ihnen wurde alles genommen, auch die Kleider. Nur ein Bruchteil dieser Menschen erreichte Syrien, – oft nackt, krank und am Rande der Erschöpfung. Viele Hunderttausende waren schon auf dem Weg dahin verhungert, verdurstet oder zusammengebrochen. Man hat ihnen das Trinken verweigert, obwohl man an Flüssen vorbeikam. Brot gab es nur einmal in der Woche. Teilweise mussten sie Kadaver essen, die am Wegesrand lagen. Von den insgesamt rund zwei Millionen Deportierten überlebten nur einige Hunderttausend im gesamten Land, weil sie irgendwohin fliehen konnten. Nur Konstantinopel und Smyrna blieben von den Deportationen verschont.

Viele Historiker bezeichnen dieses Menschheitsverbrechen als „Völkermord“. Die Türkei lehnt bis heute den Begriff ab und spricht von kriegsbedingten Geschehnissen. Wie ist diese Haltung zu bewerten?
Der Begriff „Völkermord“ wurde von Juristen und Historikern aufgrund der Erfahrung mit den Armeniern überhaupt erst ins Leben gerufen. Wenn also ein Völkermord der „Ur-Völkermord“ ist, dann der an den Armeniern. Er diente auch Hitler als Vorbild für den Holocaust, wie ich in meinem Buch nachweise. Bis heute wird der Völkermord von den Türken strikt bestritten. Es wird behauptet, das alles seien lediglich kriegsnotwendige Evakuierungen und Umsiedelungen gewesen, bei denen vielleicht dreihunderttausend Menschen durch Krankheiten, Hunger und Versorgungsengpässe ums Leben kamen. Zwar hat der türkische Premierminister Erdogan im April 2014 den Armeniern sein Beileid ausgesprochen, aber es wird keine Verantwortung übernommen, obwohl vollkommen klar ist, dass die 1,5 Millionen Toten eben kein Kollateralschaden waren, sondern Opfer einer befohlenen Vernichtung ganzer Ethnien und fast aller nichtmuslimischen Religionsgemeinschaften. So steht es ganz eindeutig in den Vatikanischen Dokumenten. Man folgte einem Plan, wollte das „christliche Element“ in der Türkei vernichten. Dass diese Tatsache heute nach wie vor bestritten wird, kann so nicht hingenommen werden.

Wie sieht die Zukunft des Casa Hogar de Jesús aus?

Schwester Teresita Moncada sandte uns zu Weihnachten einen beeindruckenden Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014. Sie schreibt eingangs: „Wir kümmerten uns in 2014 um 55 Kinder. Einige Kinder konnten wieder in ihre Familien eingegliedert werden. Dies ist natürlich nicht bei allen möglich, da viele Familien unbekannt oder zerbrochen sind. Die Eingegliederten kommen auch nicht immer zu ihren leiblichen Eltern. Aber sie leben bei Eltern, die ihnen Zuneigung und Sicherheit schenken…“

Zum Schluss schreibt sie ihre Gedanken zur künftigen Finanzierung:

  • Die Beiträge des Ministerio de Inclusion für Projekte namens Acogimiento Institucional wurden reduziert. Das Ministerium finanziert maximal 30 Prozent der Kosten, die 30 Kinder verursachen. Das entspricht der Finanzierung von zehn Kindern. Bei der Finanzierung der übrigen 45 Kinder sind wir rein auf Spender angewiesen. Zudem erhöht die Unterstützung wieder in ihre Familien eingegliederter Kinder die Mühen und Kosten beständig.
  • Wie können wir die Zukunft durch Eigenfinanzierung sichern?  Wie wird es wohl in 30 Jahren mit dem Casa Hogar de Jesus aussehen, wenn einige von uns wahrscheinlich nicht mehr hier sind. Wie können wir die Jungen weiterhin unterstützen, die unser Haus verlassen und von einem auf den anderen Tag ihre eigene Zukunft in die Hand nehmen müssen?
  • Diesen Jungen sichere Zukunftsaussichten zu bieten, ist unser Wunsch, den wir durch den Kauf einer eigenen Finka gerne realisieren würden.
  • Dieser Ankauf würde es uns einerseits ermöglichen, Kakao, Kaffee und Gemüse anzubauen, sowie Hühner zu halten für den Verkauf und Eigenverzehr. Des weiteren haben wir dadurch die Möglichkeit, Ausbildungsstellen in den Bereichen Landwirtschaft, Schweißerei, Holzarbeit und Bewässerungssysteme für die berufliche Ausbildung unserer Jugendlichen einzurichten. Zudem lernen sie dadurch Disziplin, Selbstständigkeit, Ordnung und Sauberkeit, die im Arbeitsalltag von hoher Bedeutung sind.
  • Durch diesen Prozess wären die Jugendlichen mit 18 Jahren, wenn sie das Casa Hogar de Jesús verlassen, besser für ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft und für den Arbeitsalltag vorbereitet.

Wir sind uns bewusst, dass bei diesem Vorhaben von viel Geld die Rede ist, denn um für eine Gruppe von ca. fünfzig Personen rentabel zu wirtschaften, sollte das Grundstück der Finka ca. 20 Hektar betragen. Uns ist klar, dass wir bald handeln müssen, da die Preise der Grundstücke in Santo Domingo und Umgebung stetig steigen.
>>>Download kompletter Bericht zu Weihnachten 2014

Missbraucht der Islamische Staat (IS) den Islam?

Hat das brutale Vorgehen des sogenannten Islamischen Staates (IS) im Nordirak und in Syrien gegen Christen, Jesiden und anderer religiöser und ethnischer Minderheiten mit dem Islam zu tun? Handelt es sich nur um eine terroristische Organisation, die sich zu Unrecht auf den Koran beruft?

Der Jesuit Professor Christian Troll von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main, nimmt dazu mit einem aktuellen Aufsatz Stellung.

Er schreibt darin, dass “die Erklärungen (=Distanzierungen von dem Vorgehen des IS) muslimischer Individuen, Gruppen von Gelehrten, Fatwa-Räten und islamischen Bildungseinrichtungen beeindruckend seien. Eine derartige geballte Reaktion auf Seiten der Muslime aller Teile der Welt stelle eine Neuigkeit dar. Der entschlossene Ton sowie die Anzahl der Äußerungen sei beeindruckend. Dennoch bleibe der Makel der verbliebenen Zweideutigkeiten. Alle diese Erklärungen liefen Gefahr, die von ihnen intentierte Wirkung zu verfehlen, sofern sie dem Grundproblem auswichen.

Worin bestehe das Grundproblem? Es liege beschlossen in der Frage, welchen Islam die Unterzeichner der erwähnten Erklärungen genauerhin im Sinn haben, wenn sie sich auf die “Lehren” und die “Werte” ihrer Religion berufen.

Die Dschihadisten fänden in den heiligen Schriften des Islam nicht wenige Texte, die den Gebrauch von Gewalt legitimieren, bzw. vorschreiben, wenn es sich darum handelt, die Interessen des Islam – die mit denen Gottes gleichgesetzt würden – durchzusetzen und den Islam zu verbreiten. Der selbsternannte Kalif Abu Bakr al-Baghdadi mache in seinen Freitagspredigten reichlich Gebrauch von diesen Texten des Korans….“

>>>zum ganzen Artikel

Bereit sein für die kommende schwere Zeit

Der Titel dieser Botschaft mag beängstigen, aber es ist eine große Zeit, eine faszinierende Zeit. Wir werden staunen, es werden Dinge geschehen, die wir noch nie gesehen, ja nicht einmal für möglich gehalten hätten. In aller Kürze wird es geschehen. Es finden keine Entwicklungen mehr statt. Schon ist es da, wir haben es nicht erwartet, es ist vor unseren Augen.

Die Ohren gellen, wir reiben uns die Augen, wir können es nicht glauben, aber es ist wahr: wir sind Zeugen des Zusammenbruchs einer Epoche. Die Trümmer von Damaskus, die zerbombten Häuser, Schutt und Asche zu Bergen getürmt – das ist nichts anderes als ein Bild für das, was jetzt bald auf der ganzen Welt geschieht.

Der Herr reinigt die Erde, es ist zu viel Gift in ihr, die Sünde lastet schwer auf ihr, sie kann es nicht mehr ertragen. Das haben wir getan, wir haben uns zugrundegerichtet, indem wir die alten Ordnungen Gottes, die das Leben garantierten, missachtet haben. Wir sind schuld daran, wir dürfen nicht Gott in Verantwortung ziehen für das Schwere, das jetzt geschieht. Wir müssen es einsehen, wir müssen es zugeben und unsere schwere Schuld bekennen. Durch unser Verhalten ließen wir Gott keine Wahl.

Der Böse ist mächtig geworden durch unsere Sünde. Wir haben ihm einmal mehr Raum gegeben in unserem Leben, auf unserer Erde. Jetzt zeigt er sich. Frech zeigt er sich und dreist, mit lautem Lachen. Oh, wie freut er sich. Es ist sein Triumph. Es ist das, was er immer gewollt hat. Er braucht uns nicht mehr heimlich und tückisch zu umschleichen, nein, die hinterlistige Schlange kommt aus dem Dickicht. Sie schaut ihr Opfer an. Sie will es hypnotisieren. Sie weidet sich an seiner Angst. Schon setzt sie zum Todesbiss an. Was wird geschehen? Wir wissen nicht mehr weiter. Die Waffen dieser Welt haben keine Wirkung mehr, sie werden verzweifelt eingesetzt, aber sie greifen nicht, das Gefühl der Ohnmacht verbreitet sich. Panik und Schrecken bemächtigen sich unserer Herzen und es stellt sich die bange Frage: Werden wir bestehen? Werden wir in unserem Glauben bestehen?

Das möchte ich behaupten, wenn wir das Folgende bedenken: Wer ist wie Gott? Wer kann an Seiner Seite bestehen? Wer vermag etwas gegen Ihn, den Herrn der himmlischen Heere, der lichtvollen Engel, der Heiligen, die mit Ihm streiten? Ihn, den Dreieinigen, Ihn beten wir an. Lassen wir uns nicht von der alten Schlange hypnotisieren. Schauen wir jetzt, wie nie, auf den Dreieinigen, beten wir Ihn an. Er ist der Sieger, Ihm gehört der Triumph. Er ist der Herr des Himmels und der Erde. Ihm allein geben wir die Ehre. Vor Seiner Größe erschaudern wir in heiliger Furcht, Seine zärtliche Liebe tröstet uns wie eine Mutter Ihr Kind. Das ist unser Gott. Denken wir nie, Er ließe uns im Stich. Er ist uns jetzt nahe wie nie zuvor. Schon hat Er uns eine Waffe gegeben, mit der wir siegen werden. Wir haben sie schon immer gehabt, aber wir wussten nicht um ihre Wirkung, wir dachten nicht, sie sei so stark: es ist die eucharistische Gegenwart unseres Herrn, es ist der heilige Rosenkranz. Wir sind unbesiegbar, noch glauben wir es nicht, doch es ist wahr…

Aus dem Rundbrief von Pater Peter Bretzinger, Leiter der Gemeinschaft Communio Sanctorum  >>> weiterlesen

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    Die Beharrlichkeit des christlichen Anwalts Nguyen Van Dai aus Hanoi ist bewundernswert, denn sein Einsatz für die Menschenrechte brachte ihn jetzt ein drittes Mal in Haft. Bereits im April 2007 setzte sich die IGFM für ihn ein. Der Vorwurf lautete damals wie auch jetzt wieder: „Propaganda gegen den Staat“. Der Gründer des Komitees für Menschenrechte in […]
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    Ernesto