Irak: Klare islamische Position gegen Gewalt und Fanatismus gefordert

Angesichts des barbarischen Vorgehens der Anhänger des “Islamischen Staates” (IS) wird zunehmend die Frage gestellt, ob die praktizierte Gewaltanwendung im Nordirak nicht doch aus der Tradition des Islam kommt. Es wird auch seitens kirchlicher Kommentatoren behauptet, bei der ISIS handle es sich um eine terroristische Verbrecherbande, die mit dem Islam nichts zu tun habe und die islamische Religion nur missbrauche. Lesen wir hierzu das Interview von Radio Vatikan mit dem Islamexperten und Vatikanberater Pater Samir: “Ist das noch Islam?”

Anmerkung: Es gibt nicht “den Islam” – Die Ahmadiyya-Muslime zum Beispiel übersetzen ‘Islam’ mit ‘Frieden’ und sehen den Dschihad als ‘inneren Kampf’ und nicht als ‘Heiligen Krieg’. Anderseits werden die Ahmadiyya von den Sunniten nicht als Muslime anerkannt und sogar (in Pakistan) wegen Blasphemie brutal verfolgt.

Wenn man dazu die ständigen Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten betrachtet, fällt es schwer, an eine Religion des Friedens zu denken. Welche Richtung stellt den “wahren” Islam dar? – HJE

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Mariam Ishag von Papst Franziskus empfangen

Der Einsatz für die im Sudan zum Tode verurteilte Katholikin Mariam Ibrahim Ishag hat sich gelohnt: Die Ärztin durfte am 24.Juli zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern nach Italien ausreisen. Der Referent für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Walter Flick, erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Der Fall zeigt, dass ausdauernde internationale Appelle Erfolg haben.“ Die IGFM hatte Anfang Juli rund 1.600 Unterschriften bei der sudanesischen Botschaft in Berlin mit der Forderung übergeben, Ishag in ein Land ihrer Wahl ausreisen zu lassen. Flick erinnerte zugleich an weitere Christen, die zum Tode verurteilt wurden und nicht vergessen werden dürften. Als Beispiele nannte er Asia Bibi und das Ehepaar Shafaqat Emmanuel und Shagufta Kasuar in Pakistan. Ihnen wird vorgeworfen, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Flick verwies auf eine Aufforderung im Neuen Testament: „Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen!“ (Hebräer 13,3).

Pakistan: Weiteres Todesurteil wegen Blasphemie

Nach Asia Bibi, der bekannten pakistanischen Christin, wurde jetzt auch der Christ Sawan Masih wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt. Lesen Sie dazu das Interview von Radio Vatikan mit Paul Bhatti, dem Bruder des vor drei Jahren ermordeten pakistanischen Ministers Shabbaz Bhatti.

 

DIE LIEBE GOTTES EROBERT!

Lieben, das ist das Schwierigste. Eigentlich sollte das Gegenteil der Fall sein, denn Gott hat uns mit unendlicher Liebe erschaffen, damit wir zu Wesen werden, die leben, um zu lieben. Die Liebe ist der Grund unserer Existenz. Im Masse es uns gelingt, diese Berufung zu leben, finden wir uns selbst verwirklicht. Und darum handelt es sich, die erste und tiefste Berufung unserer Existenz besteht in der Liebe. Noch bevor zu unterscheiden ist bezüglich des Charismas einer Gemeinschaft oder des ganz persönlichen eines selbst, können wir sprechen von einer universalen Berufung, die jedem einzelnen Menschen zukommt und die darin besteht, zu lieben. Entfernt von dieser Liebe fühlen wir eine Leere, die uns zu verstehen gibt, dass ein solches Leben jeglichen Sinnes entbehrt. Mehr: >>> Download Fasten-Rundbrief von Pater Peter Bretzinger, Ecuador

IGFM: Shabaz Bhatti als Märtyrer anerkennen – Appell gegen Blasphemieurteile

Frankfurt am Main. Drei Jahre nach der Ermordung des pakistanischen Ministers für Minderheiten Shabaz Bhatti soll ihn die katholische Kirche als Märtyrer anerkennen. Das sei ihm die Kirche schuldig, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Weil er sich öffentlich für die im November 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilten Asia Bibi eingesetzt hatte, wurde er von seinem Leibwächter auf offener Straße ermordet. Gleichzeitig erinnert die IGFM an all diejenigen, die in Pakistan wegen angeblicher Blasphemie in Todeszellen auf eine Neuaufnahme ihrer Verfahren oder ihre Hinrichtung warten. Zum Tode sind sowohl Christen als auch Muslime verurteilt worden.

Shabaz Bhatti, überzeugter katholischer Christ, hatte sich öffentlich für die Revision des pakistanischen Blasphemiegesetzes eingesetzt. Zu oft wird der Vorwurf, den Koran oder den Propheten beleidigt zu haben, aus persönlicher Rache oder aus Habgier als Waffe gegen Konkurrenten und Andersgläubige eingesetzt. Für strenggläubige Muslime in Pakistan gilt bereits die Anklageerhebung wegen Blasphemie als Beweis der Schuld.

Die Christin Asia Bibi, Vorarbeiterin auf einem Landgut, war von anderen Mitarbeiterinnen aufgefordert worden, zum Islam überzutreten. Ein Disput um ein Trinkwassergefäß, das durch die Berührung durch die Christin angeblich unrein geworden sei, führte zur Anzeige wegen Blasphemie. Asia Bibi wurde im November 2010 als erste Frau zum Tode verurteilt und wartet in einem Frauengefängnis der Stadt Multan bisher vergeblich auf die Aufhebung des Urteils durch das oberste Provinzgericht in Lahore.

Auch der bereits im Juli 2002 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilte (vermutlich geistesgestörte) Christ Anwar Kenneth, inhaftiert im Männergefängnis von Multan, wurde bisher nicht freigesprochen. Auch Muslime sind Opfer des berüchtigten Gesetzes: Am 22. Januar 2014 erging in Rawalpindi ein Todesurteil wegen Blasphemie gegen den kranken Mohammad Asghar, einem 67jährigen Rentner britischer Staatsangehörigkeit.

Anlässlich des 3. Todestages von Shabaz Bhatti am 2. März bittet die IGFM im Sinne Bhattis den Staatspräsidenten Mamnoon Hussain um umgehende Intervention gegen die bestehenden Blasphemie-Todesurteile, um den Schutz der von Extremisten bedrohten Verurteilten und den Mut zur Revision des Gesetzes.
Die IGFM wendet sich aber auch an Papst Franziskus und erinnert an die bereits im März 2012 von der pakistanischen Bischofskonferenz geforderte Anerkennung des Katholiken Shabaz Bhatti als christlichen Märtyrer der Menschenrechte, insbesondere der Religionsfreiheit. Asia Bibi, für deren Freilassung zu sterben Minister Bhatti nach eigenen Worten bereit war, hat Anfang des Jahres einen bewegenden Brief aus ihrer Todeszelle heraus an Papst Franziskus geschrieben.

Aktuell berichtet Radio Vatikan: Das Oberste Gericht in Lahore hat den Start des Prozesses verschoben, bei dem Asia Bibi gegen ihr Todesurteil in die Berufung zieht. Die Christin, eine Mutter von fünf Kindern, sitzt seit 2009 im Gefängnis, weil sie den islamischen Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Nach Angaben von Mobeen Shahid, Dozent für Islamisches Denken an der Päpstlichen Lateranuniversität, wurde Asia Bibi in ein Gefängnis im Süden des Landes verlegt; damit sei es für ihre Familie „sehr schwer geworden, sie zu erreichen“. Die Gefangene stehe „unter enormem Stress“ und werde „von ihren Mitgefangenen bedroht“. (rv)

Anmerkung: Die Verschiebung kann wohl in Zusammenhang mit dem aktuellen Anschlag auf ein Gericht in Islamabad gesehen werden: Die Richter haben Angst. Bei dem Anschlag in Islamabad wurde ein Richter getötet, der sich durch seine Urteile bei Islamisten unbeliebt gemacht hat.

Nachfolge, Mission und Verfolgung

Nachfolge Jesu, auch Mission, war von Anfang an mit Verfolgung verknüpft. Als Petrus zu Jesus sagte: “Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt”, antwortete Jesus: “Wahrlich, ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker – (wenn auch) unter Verfolgungen – und in der künftigen Welt ewiges Leben.” (Mk 10,28-30).

Bereits die ersten christlichen Gemeinden waren Verfolgungen ausgesetzt. Dies zog sich – mit Unterbrechungen – hin bis zur sogenannten Konstantinischen Wende im 4. Jahrhundert.
Ende des 20. Jahrhunderts bis Anfang des 21. Jahrhunderts war “Christenverfolgung” kein besonderes Thema.
Noch vor sechs Jahren gab es ungläubige Gesichter und Reaktionen – auch bei kirchlichen Amtsträgern – wenn das Gespräch auf “Christenverfolgung heute” kam. Nun kann über die Tatsache, dass weltweit Millionen Christen diskriminiert, bedrängt, verfolgt und oft auch getötet werden, niemand mehr hinwegsehen. Nicht zuletzt haben die Vorkommnisse im Irak, in Ägypten, in Syrien, Eritrea, in der Türkei, in Indien, in Pakistan, im Iran und anderen Ländern, zur öffentlichen Bewusstseinsbildung beigetragen. Dies ist ist auch der Verdienst von Menschenrechtsorganisationen, wie unter anderen die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die immer wieder mit Aktionen und Appellen auf die fehlende Religionsfreiheit und auf Verfolgungen aufmerksam machen.

Bedrängnis, Diskriminierung und Verfolgung sind in den über 60 Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit unterschiedlich ausgeprägt:

  • In manchen Ländern wird das religiöse Bekenntnis zwar grundsätzlich geachtet. Sobald Christen sich jedoch mutig für die Menschenrechte einsetzen und sich an die Seite der Armen stellen, sind sie gefährdet. Dies betrifft vor allem Lateinamerika. Priester und Laien haben bereits einen hohen Blutzoll entrichtet. Die Bedrohung bleibt.
  • Auch die Situation in kommunistischen Staaten ist nach wie vor bedrückend. Zwar hat sich in China und Vietnam manches gebessert. Die Kirche lebt dort inzwischen freier, wenngleich die Verhältnisse regional sehr unterschiedlich sind. Aber nach wie vor wird in diesen Ländern der Aktionsradius von Kirche und Christen eingeengt, und die staatlichen Behörden greifen in die inneren Angelegenheiten der Kirche ein. Zu erwähnen ist besonders Nordkorea. Es wird geschätzt, dass dort zwischen 50.000 und 70.000 Christen in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten werden. 200.000 leben dort im Untergrund.
  • Massiv angewachsen ist in vor allem die Bedrohung von Kirchen und Christen in manchen islamisch geprägten Ländern. Ein erstarkter religiöser Fundamentalismus gewinnt zunehmend Einfluss. Als Folge davon werden Christen durch gesetzliche Diskriminierung zu Bürgern niederen Ranges herabgestuft und an der Ausübung ihres Rechtes auf Religionsfreiheit gehindert
    Länder wie Sudan und Iran haben ihre Strafgesetzgebung der Scharia, dem islamischen  Recht, angepasst. Dadurch droht Muslimen, die zum Christentum konvertieren, sogar die Todesstrafe. Nicht-muslimischen Bürgern wird die Ausübung ihrer Religion sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich gemacht.

Über das aktuelle Geschehen, sowie über Unterstützungsmöglichkeiten, informieren wir mittels der aufgeführten Links und Feeds.

Pakistan: Über 7000 christliche Familien auf der Flucht

Frankfurt am Main. Über 7.000 christliche Familien haben Pakistan seit dem Selbstmordanschlag auf die anglikanische Allerheiligenkirche in Peschawar am 23. September 2013 verlassen. Bei dem Anschlag kamen 127 Gottesdienstbesucher und ein muslimischer Wachmann ums Leben, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Aus Angst vor weiteren Anschlägen und wegen mangelnder Unterstützung der Verletzten und Hinterbliebenen fliehen viele Christen in Richtung Thailand.  Von dort aus wollen sie in die USA, nach Australien oder nach Europa gelangen.

Augenzeugen des Selbstmordanschlags berichteten der IGFM, dass der Schock bei den Christen tief sitze, besonders wegen der Gleichgültigkeit der Regierung. Gerade in der Region um Lahore und Faisalabad war es in den letzten zwei Jahren vermehrt zu Übergriffen auf christliche Siedlungen nach Aufrufen, christenfreie Zonen zu schaffen, gekommen. Das Attentat auf friedliche Gottesdienstbesucher sei das Ereignis gewesen, das das Fass zum Überlaufen gebracht habe.

Am 23. September 2013 rissen zwei Selbstmordattentäter insgesamte 127 Besucher der Allerheiligenkirche im pakistanischen Peschawar in den Tod. Um auf den Kirchhof zu gelangen, erschossen die beiden Islamisten einen Wachmann und verletzten einen weiteren schwer. 67 Kirchenbesucher konnten nach Erster Hilfe nach Hause gehen, weitere 62 erlitten zum Teil schwerste Verletzungen und Verstümmelungen und wurden zur Behandlung in die Krankenhäuser gebracht, darunter auch Frauen und Kinder. Shahidullah Shahid, Sprecher der extremistischen Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) verteidigte den Terrorangriff gegenüber der BBC als im Einklang mit der Scharia stehend. Weil die Regierung es abgelehnt hatte, die Kosten für die medizinische Hilfe zu übernehmen, entließen die öffentlichen Krankenhäuser die Verletzten bereits eine Woche nach dem Anschlag und zwangen selbst die Schwerverletzten, die Spitäler zu verlassen. Mehrere von ihnen seien paralysiert, eine Frau bereits an Wundstarrkrampf verstorben. In Pakistan gibt es kein Krankenversicherungssystem. Eine geringe Unterstützung, die die Regierung für die Hinterbliebenen versprochen hatte, ist bisher nicht bei den Betroffenen angekommen. Obwohl Kirchen schon seit Jahren bewacht werden, befürchten Mitarbeiter christlicher Hilfsorganisationen eine Ausweitung der Angriffe besonders an den Weihnachtstagen.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu massiven Übergriffen  auf Christen gekommen: Weltweit bekannt wurde der Fall des Mädchens Rimsha Masih – ein Kind mit Down Syndrom – dem der Vorbeter einer Moschee im August 2012 in Meran Jaffar nahe Islamabad unterstellt hatte, einen Koran angezündet zu haben. Tatsächlich hatte der Vorbeter selbst angebrannte Seiten des Koran in die Tasche des Mädchens gesteckt und einen angeblichen Zeugen angestiftet zu behaupten, er habe gesehen, wie Rimshah den Koran verbrannte. Eine Menge aufgebrachter Muslime griff daraufhin das Mädchen und seine Familie an und verlangte die Tötung des Mädchens. Häuser von Christen gingen in Flammen auf. Das Mädchen wurde wegen Beleidigung des Korans angezeigt und kam ins Gefängnis. Der Vorbeter verlangte, dass alle Christen die Gegend verlassen und Muslime alle Kontakte zu Christen abbrechen, sollte ihnen ihr Leben etwas wert sein. Über 600 Christen flohen aus ihrem Viertel. Ein Richter stellte zwar bereits im September 2012 fest, dass die Vorwürfe frei erfunden waren, jedoch ließ er Rimshah nur gegen eine Kaution von 500.000 Rupien (ca. 4.300 Euro) frei. Weil extremistische Muslime weiterhin die Tötung des Mädchens verlangten, gewährte Kanada Rimshah und ihrer Familie Asyl.  Weitere Informationen unter: http://www.menschenrechte.de

IGFM: Mission ist unverzichtbarer Teil der Religionsfreiheit

Frankfurt am Main. Aus Anlass des in der katholischen Weltkirche begangenen Sonntags der Weltmission stellt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fest, dass das in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 garantierte Recht von Gläubigen, den eigenen Glauben zu verbreiten, in vielen Ländern der Erde stark eingeschränkt ist. Insbesondere Länder mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, Teile Indiens sowie verbleibende kommunistische Diktaturen seien in dieser Hinsicht Problemfälle.

In Nordkorea dürfe Religion laut Verfassung nicht die „öffentliche Sicherheit gefährden und ausländische Mächte hereinziehen“. Unkontrolliertes Christentum gelte – in Erinnerung an den Fall des Eisernen Vorhangs in Europa – als staatsgefährdend. Kenneth Bae, ein US-amerikanischer Missionar südkoreanischer Abstammung, befinde sich derzeit in nordkoreanischer Haft, und in 2010 seien drei Leiter einer aktiven christlichen Gemeinde der Stadt Kuwaldong hingerichtet worden.

In den meisten islamischen Ländern ist die Missionierung von Muslimen gesetzlich oder faktisch verboten. Im Iran gibt es Todes- und Hafturteile gegen christliche Missionare und in Algerien sowie Teilen Indiens ausdrückliche Anti-Missionsgesetze.

In Mauretanien und im Nordsudan ist per Strafrecht der „Abfall vom islamischen Glauben“ mit der Todesstrafe bedroht. In Afghanistan und Somalia riskieren ehemalige Muslime ihr Leben. Länder wie die Malediven und Saudi-Arabien verbieten die Ausübung nichtmuslimischer Religionen und die Einführung christlicher Literatur.

Die IGFM hält die unveränderte Situation der Religionsfreiheit in vielen Ländern für bedenklich. Die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft sei es, auf jene Länder einzuwirken, welche die Glaubensfreiheit ihrer Bevölkerung einschränken.

Einladung zum Vortrag über das Friedensprojekt in El Mozote/El Salvador

Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Pfarrei Heilig Kreuz am 14./15. 2013 spricht am 15.09., 15 Uhr, Pater Peter Bretzinger  über das Friedens- und Versöhnungsprojekt in El Mozote, El Salvador. Ort: Pfarrzentrum Heilig Kreuz, 78048 VS-Villingen, Hochstraße 34, Kleiner Saal

Die Gemeinde El Mozote erlitt während des Bürgerskriegs in Dezember 1982 ein Massaker durch eine Eliteinheit der damaligen Regierungsarmee. Es gab 900 Opfer.

Seit 2010 begleitet Pater Peter die Gemeinde El Mozote, wo er ein Friedenszentrum  mit der Unterstützung von Adveniat und anderen aufbaut.

Zum 30. Gedenktag des Massakers am 11.12.2012 gelang es, den ersten Teil des Friedenszentrums mit Beteiligung der einheimischen Kurie einzuweihen.

Weitere Info: http://www.terredeshommesschweiz.ch/ausland/el_salvador/

Missionsausschuss der Pfarrei Heilig Kreuz Villingen/Schwarzwald